Vreden ist gut aufgestellt

Erster Beigeordneter Dr. Christoph Holtwisch hat sich eingearbeitet

25.05.2007, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vreden Auch fürs Zwillbrocker Venn hat er schon Zeit gefunden, Vredens «neuer» Erster Beigeordneter. «Zu Ostern waren wir mit Freunden da und haben glücklicherweise auch Flamingos gesehen», erzählt der Dr. Christoph Holtwisch. Mitte März ist der 32-Jährige mit seiner Lebensgefährtin nach Vreden gezogen und erlebt seitdem täglich «seine» Stadt, für die er in der Stadtverwaltung Verantwortung übernommen hat, als Fachbereichsleiter, als Stellvertreter des Bürgermeisters. Die ersten 100 Arbeitstage sind längst um - Zeit für eine erste Bilanz: «Das breite Aufgabenfeld entspricht meinen Vorstellungen, die Arbeit macht sehr viel Spaß», erzählt der Volljurist, der aus der wissenschaftlichen Arbeit heraus in die Verwaltungstätigkeit gewechselt ist. Die Schulthemen haben jüngst breiten Raum eingenommen. Die neue Dorfgrundschule - «da hat Vreden eine kreative, zukunftsweisende Lösung gefunden» - und die Hauptschulen standen oben an. «Ich habe aber mit Bürgermeister Hermann Pennekamp alle Schulen besucht und die Schulleiter getroffen, das ist besser, als die Dinge abstrakt vom Schreibtisch aus zu sehen.» Überhaupt sei er dankbar, wie ihm der Bürgermeister und das Verwaltungsteam durch die «Eingewöhnungsphase» leite: «Da kommen viele Infos unaufgefordert.» Ein pragmatischer Ansatz, den Dr. Holtwisch auch bei den Vredenern - ob Kommunalpolitiker oder Ehrenamtliche - ausgemacht hat und schätzt ebenso wie die Sachlichkeit, die weitgehend die Vredener Kommunalpolitik präge. Sachlich bleiben und gesprächsbereit sein - damit hat der Beigeordnete positive Erfahrungen gemacht als Leiter des Fachbereichs, der sich um die «Hartz IV»-Empfänger kümmert. «Es ist gut, sich da eine Viertelstunde Zeit zu nehmen und über gesetzliche Vorgaben zu sprechen.» «Den letzten Stand» habe er sicher noch nicht erreicht, aber einen ganz guten Durchblick gewonnen», fasst Dr. Holtwisch zusammen. Und zieht eine Zwischenbilanz: «Vreden und die Verwaltung sind gut aufgestellt.» ewa

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