Nach einigem Hin und Her: Vredener Freibad bekommt nun doch ein neues Edelstahlbecken

hzFreibad in Vreden

Nach zahlreichen Diskussionen hat sich der Rat für ein Edelstahlbecken im Vredener Freibad entschieden. Genau das war eigentlich schon vor Monaten klar. Aber noch immer gibt es einen Haken.

Vreden

, 22.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Vredener Freibad bekommt ein neues Edelstahlbecken. Der Stadtrat hat am Mittwochabend beschlossen, diese Variante ausschreiben. Nach einigem Hin und Her sind die Politiker damit wieder bei der ursprünglichen Idee ankommen.

Doch noch immer gibt es einen Haken. „Wir haben uns für Edelstahl entschieden, jedoch nicht um jeden Preis. Wenn bei der Ausschreibung klar wird, dass es deutlich teurer wird als gedacht, müssen wir nochmal neu diskutieren“, sagte Stephan Bengfort (CDU), der auch Mitglied in der entsprechenden Planungsbegleitgruppe ist.

Sanierung des Vredener Freibades um ein Jahr verschoben

Die Kosten sind auch der Grund, warum die Sanierung des Freibades um ein Jahr verschoben wurde. Tatsächlich ist das Thema inzwischen eine Art Dauerbrenner mit immer neuen Wendungen.

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Am Anfang stand sogar der Neubau eines Spaßbades im Raum. Das war zwar schnell vom Tisch, aber über die Sanierung des Beckens haben danach mehrere Ausschüsse mehrmals diskutiert. Von Beginn an war die Edelstahl-Variante immer der Favorit, doch nie gab es eine Einigung.

Die Politiker machten einen Ausflug zu verschiedenen Freibädern, informierten sich intensiv über das Thema. Im März 2019 einigte sich der Bauausschuss schließlich auf ein Edelstahl-Becken. Sieben Monate später jedoch verschob derselbe Ausschuss die Sanierung um ein Jahr, weil das Ganze plötzlich fast eine Million Euro mehr kosten sollte als geplant.

Kunststofffliese ist damit wieder vom Tisch

Und dann kam auch noch eine ganz neue Variante ins Spiel. Die Planungsbegleitgruppe einigte sich auf eine Kunststofffliese namens Bekapool. Doch schon kurze Zeit später hatten die Politiker ihre Meinung wieder geändert und der Ausschuss verwies das Thema noch einmal zurück in die Planungsbegleitgruppe.

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Die ist daraufhin zu dem Entschluss gekommen, nun doch die Edelstahlvariante ausschreiben zu wollen. Dem hat der Rat am Mittwochabend auch zugestimmt. Das Planungsbüro geht davon aus, dass die Sanierung des Beckens 2,3 Millionen Euro kosten wird. Zusammen mit den anderen Arbeiten kommt damit eine Gesamtsumme von 2,9 Millionen Euro zusammen. Die Sanierung soll im Herbst 2020 beginnen.

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