Zukunft ungewiss: Ehemalige Vredener Gaststätte wird doch nicht zwangsversteigert

hzImmobilien in Vreden

In diesem Jahr wird die ehemalige Vredener Gaststätte 70 Jahre alt. Eigentlich sollte sie Anfang März zwangsversteigert werden, doch daraus wurde nun doch nichts.

Vreden

, 04.03.2020, 12:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Termin für die Zwangsversteigerung der Immobilie aus Zwillbrock stand schon seit längerer Zeit fest: Eigentlich sollte am Mittwochvormittag, 4. März, die ehemalige Vredener Gaststätte „Zum Möwenparadies“ im Amtsgericht Ahaus zwangsversteigert werden. Doch dazu kam es nun doch nicht.

„Der Termin wurde aufgehoben“, steht nur auf der Internetseite des Justizportals des Bundes und der Länder. Genaue Angabe zum Grund der Terminaufhebung dürfe er nicht nennen, erklärte der zuständige Rechtspfleger des Ahauser Amtsgerichts.

15.000 Quadratmeter für fast eine halbe Million Euro

Die ehemalige Gaststätte „Zum Möwenparadies“ mit Wohnung sollte eigentlich zur Auflösung einer Erbengemeinschaft zwangsversteigert werden. Dafür hatte das Amtsgericht bereits im vergangenen Jahr mit dem Unternehmen „Horst-Architekturen“ einen Sachverständiger beauftragt, der ein Gutachten erstellen sollte.

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Darin wurde der Wert des Hauses auf 458.500 Euro geschätzt. Aus dem Gutachten geht hervor, dass das Grundstück, welches an die Hauptstraße L608 angrenzt, über 15.000 Quadratmeter groß ist.

Alleine die Wohn- und Nutzfläche macht dabei über 1000 Quadratmeter aus. In diesem Jahr wird die Immobilie bereits 70 Jahre alt.

Wie es nun mit ihr weiter geht, ist ungewiss. Auf Nachfrage konnte eine der Erbinnen nichts über den Grund der aufgehobenen Zwangsversteigerung sagen.

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