Hier hat Hubert Stroetmann den Flamingonachwuchs mit der Kamera "erwischt": Ganz rechts und ganz links im Bild sind die flauschigen grauen Küken zu sehen. © Hubert Stroetmann
Flamingos in Zwillbrock

Zwei Flamingoküken im Zwillbrocker Venn gesichtet – schlüpfen noch mehr?

Zwei Flaminoküken sind geschlüpft. Der Vredener Fotograf Hubert Stroetmann hat die zwei flauschigen grauen Mini-Flamingos auf der Insel im Lachmöwensee mit der Kamera erwischt.

Der Vredener Hubert Stroetmann hat bei einer Fotosafari im Zwillbrocker Venn zwei Flamingoküken fotografiert. Wie Dr. Dietmar Ikemeyer, Leiter der Biologischen Station mitteilte, brüten noch mindestens drei weitere der wild lebenden Flamingopaare dort.

Aber wie es um die Überlebenschancen der Flamingoküken steht, kann Dietmar Ikemeyer nicht voraussagen. Die Gefahr geht von Füchsen aus, die den Flamingonachwuchs reißen könnten.

Vielleicht helfe der fünf bis zehn Meter breite Graben rund um die Brutinsel. „Füchse können ganz gut schwimmen“, sagt der Leiter der Biologischen Station. Aber: Die Kanten zur Inselböschung sei relativ steil – vielleicht helfe das. Oder die Wildtiere begnügen sich mit den Küken von Enten und Gänsen.

Dietmar Ikemyer kann aber auch weitere Bruterfolge vermelden: Im See brüten auch über 20 Paare Nonnengänse, „das ist schon etwas Besonderes“, so der Leiter der Biologischen Station. Und im Moor, dort, wo die Besucher des Venns nicht hinkommen, freuen sich die Experten vor allem über brütende Blau- und Schwarzkehlchen.

Über die Autorin
Redaktion Ahaus
Hat besondere Freude daran, das Besondere im Alltäglichen zu entdecken
Zur Autorenseite
Avatar

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.