Weihnachtsmarkt am Schiffshebewerk Erstmals im Advent dabei: die Steampunk-Bewegung

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Bunte Beleuchtung des Oberwassers des Schiffshebewerks Henrichenburg in Waltrop.
Wenn es dunkel wird, wird es besonders stimmungsvoll am Schiffshebewerk. Dort findet am ersten Adventswochenende wieder der Weihnachtsmarkt statt. © Martin Pyplatz (Archiv)
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Er hat Tradition und er lockt jedesmal Tausende Besucher aus der gesamten Region an: der Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. Auch in diesem Jahr verwandelt sich am ersten Adventswochenende das Areal wieder in einen „Weihnachtshafen“ mit rund 80 Ständen rund um das festlich beleuchtete Oberwasser.

Am Samstag (26. 11.) von 13 bis 20 Uhr und am Sonntag (27. 11.) von 10 bis 17 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu diesem Marktereignis ein.

Geschenkideen, Handwerkskunst und Steampunker

Ein Deko-Tannenbaum und zwei Deko-Sterne stehen vor einem Gebäude auf dem Gelände des Schiffshebewerks-Museums Henrichenburg in Waltrop.
Weihnachtlich wird es am ersten Adventswochenende beim traditionellen Markt im Schiffshebewerk Henrichenburg. © LWL/Appelhans

Bereits zum 16. Mal läutet das Schiffshebewerk Henrichenburg auf diese Weise die Vorweihnachtszeit in Waltrop ein. Kreative Anbieter präsentieren an ihren Ständen Geschenkideen und Handwerkskunst vor der Kulisse des historischen Schiffshebewerks. Auf die Besucherinnen und Besucher – sie kommen aus dem gesamten Ostvest, aber auch aus Städten darüber hinaus – wartet ein abwechslungsreiches Angebot: Holzarbeiten und Weihnachtsdekorationen, Acrylbilder und Collagen, Floristik, bemalte Stoffe, Schmuck, selbstgemachte Tees, Liköre, Marmeladen und noch vieles mehr.

Aufs dem Gelände des Schiffshebewerks in Waltrop stehen vor dem Gastrobus Weihnachtsmarktbesucher.
Der Weihnachtsmarkt am Schiffshebewerk zieht jedes Jahr Tausende Gäste an. © Andreas Kalthoff (Archiv)

Neu ist in diesem Jahr ein Steampunk-Bereich im Hafengebäude. Unter dem Motto „Steamtropolis“ bieten Händler und Kunsthandwerker im Hafengebäude ihre aus der Zeit gefallenen Waren an. Im Obergeschoss lädt ein Steampunk-Café zum Verweilen ein. Die Steampunk-Szene hat schon im August für Aufsehen am Hebewerk gesorgt: Beim sogenannten „Steampunk Jubilee“ trafen sich Fans aus ganz Deutschland. Steampunker ahmen nach, wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter gelebt haben, kleiden sich entsprechend und setzen auf dampf- und zahnradgetriebene Mechanik.

Aber zurück zum Hebewerk-Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende: Waltroper Vereine sorgen zudem für Glühwein und süße Leckereien. Auch das Gastrobus-Team von Birgit Langer ist im Einsatz – den Bus findet man nahe dem Eingangsbereich. Apropos Eingang: Der Eintritt zum Museumsgelände ist an beiden Tagen kostenlos.

Wie kommt man hin? Am besten mit dem Öffentlichen Nahverkehr, empfiehlt das Schiffshebewerk-Museum. Die Buslinien 231 und SB 22 der Vestischen fahren auch die Haltestelle „Datteln/Wittener Straße“ an, und von dort aus sind es etwa zehn Minuten Fußweg über die Provinzialstraße, die Lukasbrücke und dann über die Straße „Am Hebewerk“ zum Museum. Wer mit dem Auto kommt, kann an dem Wochenende den Parkplatz bei Becker-Prünte (August-Becker-Straße 10, Datteln) nutzen. Am Sonntag – aber auch nur am Sonntag – steht zusätzlich der Parkplatz des Hornbach-Baumarkts in Datteln zur Verfügung. Von beiden Parkplätzen ist es nur ein kurzer Fußweg zum Museumsgelände.

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