Pressesprecher Heinz Menke (l.) und Trainer Mario Martinovic (r.) verabschiedeten Nico Schiller (2. v. l.) und Rachid Souita (2. v. r.). © Matthias Kerk

Bei der Verabschiedung der Abgänge flossen Tränen bei Eintracht Werne

Vier Spieler verlassen Eintracht Werne zum Ende der Saison. Am Samstag wurden sie offiziell verabschiedet. Die Evenkämper überlegten sich aber etwas, um bei den Spielern im Gedächtnis zu bleiben.

Am Samstag verabschiedete der Fußball A-Ligist Eintracht Werne seine Spieler Nico Schiller, Rachid Souita, Seyit Bulut und Semih Karaca. Anlässlich der Verabschiedung organisierten die Werner auf dem Naturrasen ein Abschiedsspiel gegen die Altherren, an dem Souita und Schiller persönlich teilnahmen. Bulut und Karaca waren privat verhindert.

Nico Schiller wird der Eintracht im zentralen Mittelfeld fehlen. Er war immer eine tragende Säule des Teams und überzeugte durch seinen Einsatzwillen. Drei Jahre spielte er nun in Werne. Bei seiner Verabschiedung bekam er ein Mannschaftsfoto und ein Handtuch geschenkt. Dabei verdrückte er auch die eine oder andere Träne. Der Abschied fiel nicht leicht, das merkte man ihm an. Für ihn geht es zum diesjährigen A-Liga-Meister SVE Heessen, wo einer seiner besten Freunde Trainer ist.

Rachid Souita hatte einen schwierigen Start

Auch Rachid Souita bekam dieses Geschenk zum Abschluss. Souita spielte knapp 1,5 Jahre bei den Evenkämpern. Der Angreifer hatten einen schwierigen Start in Werne. Krankheitsbedingt fehlte er in den Anfangsmonaten. Danach kämpfte er sich allerdings wieder zurück und wurde zu einer wichtigen Säule in der Werner Mannschaft. Er wechselt nun zum TuS Wiescherhöfen in die Landesliga.

Ebenfalls zum TuS Wiescherhöfen geht es für Seyit Bulut, der erst sein erstes Seniorenjahr bei Eintracht Werne gespielt hatte. Auch Semih Karaca hatte nur ein Jahr für Eintracht Werne die Fußballschuhe geschnürt. Für ihn geht es ebenfalls in die Landesliga zum SV Hilbeck.

Bei der offiziellen Verabschiedung bedauerten Trainer Mario Martinovic und Pressesprecher Heinz Menke zwar die Abgänge. Menke allerdings hatte sich etwas ausgedacht, damit die Abgänge immer den Weg zurück finden: „Es ist zwar schade, dass die Jungs abhauen, aber ich habe ihnen auf die Rückseite des Bilderrahms unsere Kontaktdaten geklebt, falls sie sich überlegen, wiederzukommen. Die Tür steht für jeden offen.“

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