Erst im vergangenen Sommer wechselte Dennis Närdemann - mal wieder - vom FC Nordkirchen zum SV Herbern. © Johanna Wiening
Fußball

„Besondere Verbindung“: Dennis Närdemann wechselte oft zwischen SV Herbern und FC Nordkirchen

Vor zehn Jahren wechselte Dennis Närdemann zum ersten Mal vom SV Herbern zum FC Nordkirchen. Gleich mehrfach ging es für ihn hin und her - die Verbindung ist eine besondere.

Der SV Herbern ist der Heimatverein von Dennis Närdemann. Eigentlich fühlt er sich an der Werner Straße auch pudelwohl. Doch nicht nur dort: Auch beim FC Nordkirchen hat Dennis Närdemann mittlerweile schon viele Jahre gespielt – und eine besondere Verbindung zu beiden Teams.

Vor zehn Jahren wechselte Närdemann zum ersten Mal vom SV Herbern zum FC Nordkirchen. Zuvor hatte er fast seine gesamte Jugend – mit Ausnahme von zwei Jahren – in Herbern verbracht. „Der SVH ist mein Heimatverein“, sagt Närdemann. „Hier habe ich mich schon immer wohl gefühlt und auch immer gerne gespielt.“

„Das war eine gute Entscheidung für mich“

Und warum dann der Wechsel nach Nordkirchen damals? „Ich habe da auch meine Ausbildung bei Venneker angefangen und bin dann gleichzeitig rüber gewechselt“, sagt Dennis Närdemann. „Das war auch eine gute Entscheidung für mich.“

Auch das Trikot des FC Nordkirchen ist kein neues für Dennis Närdemann. © Sebastian Reith © Sebastian Reith

Doch bevor er wechselte, vermieste er dem FC Nordkirchen noch den großen Pokaltraum. Im Pokalfinale 2011 standen sich SVH und FCN gegenüber – und ausgerechnet Dennis Närdemann erzielte den entscheidenden Siegtreffer für Herbern. „Das war für mich schon ein besonderes Spiel“, gibt er zu. „Ich erinnere mich da noch ziemlich genau dran.“

Doch auch, wenn Dennis Närdemann 2011 nach Nordkirchen wechselte – dass es für ihn nur drei Jahre später wieder den anderen Weg ging, war für ihn persönlich wenig verwunderlich. „Das ist halt mein Heimatverein und die Verbindung war immer da“, gibt er zu.

Der letzte Närdemann-Wechsel folgte im Sommer 2020

Nachdem er 2014 wieder nach Herbern gewechselt war, ging es für Närdemann 2018 wieder nach Nordkirchen. 2020 folgte dann der erneute Wechsel zum SVH, wo er sich aktuell auch pudelwohl fühlt.

Aufgrund der vielen Wechselei hat Närdemann zu beiden Vereinen ein enges Verhältnis. „In beiden Mannschaften spielen noch Kumpels von mir“, sagt sie. „Das ist schon eine ganz besondere Verbindung und ich war sowohl in Nordkirchen als auch jetzt in Herbern glücklich.“

Im Sommer kommen dann vier seiner ehemaligen Nordkirchener Mannschaftskollegen ebenfalls nach Herbern. „Mit den Jungs habe ich dann in Herbern und auch in Nordkirchen zusammen gespielt. Das ist irgendwie schon eine lustige Geschichte“, so Närdemann.

Auf sein ehemaliges Team aus Nordkirchen könnte er bald auch in der Liga treffen – der FCN spielte in der annullierten Saison oben mit und hat auch in der kommenden Spielzeit beste Chancen, in die Landesliga aufzusteigen. Da würden sie dann eben auch auf den SV Herbern treffen.

„Das wären aufgrund der ganzen Wechselgeschichten bestimmt besondere Spiele“, sagt Dennis Närdemann und fügt grinsend hinzu: „Aber vielleicht sind wir bis dahin ja auch aufgestiegen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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