Robin Schwick (r.) wird in der kommenden Saison nicht mehr für Nordkirchen die Fußballschuhe schnüren. © Sebastian Reith
Fußball

Ein Abschied über vier Wochen für Herberns Neuzugang Robin Schwick

Im Sommer wird Robin Schwick den SV Herbern auf den offensiven Außenbahnen verstärken. Vorher trainiert er nun aber wieder mit dem FC Nordkirchen - ein vierwöchiger Abschied.

Sein letztes Spiel für den FC Nordkirchen hat Robin Schwick bereits hinter sich. Beim 3:1 gegen den RC Borken-Hoxfeld stand er 59 Minuten auf dem Platz und erzielte ein Tor. Eine gute Ausbeute – wusste er zu diesem Zeitpunkt doch noch nicht, dass die Saison einige Tage später durch das Coronavirus erst unter- und am Ende sogar abgebrochen wurde.

Nun geht für den 21-Jährigen nach rund drei Monaten der Trainingsalltag wieder los, aber nicht etwa bei seinem neuen Verein, dem Landesligisten SV Herbern. Nein, stattdessen trainiert Schwick noch bis zum 30. Juni vier Wochen lang mit seinen Mannschaftskollegen vom FC Nordkirchen, die ab dem 1. Juli dann seine Gegner sein werden.

Robin Schwick: „Es ist schön, mal wieder die Jungs zu sehen“

Am Dienstag traf Schwick zum ersten Mal nach drei Monaten wieder auf das Team, ab jetzt soll es zwei Mal pro Woche wieder Training geben. „So richtig im Wettkampfmodus ist man da dann natürlich nicht“, sagt der Flügelflitzer. „Aber es ist trotzdem schön, mal wieder die Jungs zu sehen.“

Für Robin Schwick ist es nun ein Abschied über vier Wochen von dem Bezirksligisten. Er ist froh, dass er diese Möglichkeit bekommt: „Ich habe da zwischendurch schon nicht mehr so sehr mit gerechnet. Zwar freue ich mich auf Herbern, aber es wäre schade gewesen, hätte man keinen richtigen Abschluss gehabt.“

Seinem aktuellen Mannschaftskollegen und künftigen Trainer Benjamin Siegert wird das wohl vorerst verwehrt bleiben. Nach einer Daumen-Operation herrscht bei ihm absolutes Sportverbot. „Das tut mir leid für Benni“, sagt er. „Aber er wird schon noch irgendwas machen, wenn Corona vorbei ist.“

Wo sein eigener Abschied nun aber geregelt ist, steht Schwick vor der nächsten Unsicherheit. „Eigentlich hätten wir in Herbern ja jetzt schon einen Termin für den Vorbereitungsstart bekommen“, sagt er. „Aber man weiß ja einfach gar nicht, wann die Saison losgeht und ob sich das dann alles noch nach hinten verschiebt.“

Sorgen, dass er sich unter den ungewohnten Umständen schwerer in die neue Mannschaft einfinden könnte, hat Robin Schwick nicht: „Ich kenne ja schon einige Spieler und habe mit Philip Just, Patti Sobbe, Nika Amoev und Dominick Lünemann schon zusammengespielt. Außerdem habe ich aus mehreren Ecken gehört, dass das in Herbern top Jungs sind. Ich freue mich also darauf.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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