Christoph Henke und die LippeBaskets warten mittlerweile seit fast einem Jahr auf ein Pflichtspiel. © Helga Felgenträger
Basketball: 2. Regionalliga (2)

LippeBaskets halten den Saisonstart im fünften Anlauf noch für möglich

Vier Mal sollten die LippeBaskets bereits in die Saison starten. Alle vier Versuche wurden frühzeitig abgeblasen. Nun gibt es einen neuen Plan, der bei den LippeBaskets durchaus Anklang findet.

Eigentlich sollte es Ende Oktober sein. Dann war der Plan November und Januar, dann alle im Januar und dann alle im März. Die Rede ist vom Saisonstart im Basketball. Insgesamt vier Mal wurde dieser bereits verschoben. Nun soll es einen fünften Anlauf geben.

Am 3. Mai könnten die LippeBaskets also nun endlich in die Saison starten. Fast 14 Monate haben sie dann kein Pflichtspiel mehr bestritten. Doch ob sie dann wirklich endlich wieder in den Spielbetrieb starten können, ist noch lange nicht in Stein gemeißelt.

Denn der Plan sieht vor, dass sich das Präsidium am 12. April spätestens noch einmal trifft. Dann soll die Lage geprüft und entschieden werden: Ist ein Spielbetrieb realistisch? Ein wichtiger Baustein für den Spielbetrieb sind die Trainingsmöglichkeiten der Teams.

Sollte die Saison dann wirklich gestartet werden, würde der Spielbetrieb gute zwei Monate dauern – am 30. Juni soll alles schon wieder vorbei sein. Außerdem wird die Staffel nochmal in zwei Gruppen geteilt, um zumindest einige Saisonspiele wahrnehmen zu können. Absteiger soll es keine geben.

Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets-Ersten, findet die Idee für die Saisondurchführung trotz ihrer Kürze erstmal gut. „Ich glaube, wir wollen alle wieder spielen“, sagt er. „Und wenn es dann ab Mai möglich wäre, würden wir uns auf jeden Fall sehr freuen.“Im Gegensatz zu den bisherigen Saisonstart-Versuchen hält Henke einen Beginn im Mai für durchaus realistisch. „Natürlich kann man das jetzt noch nicht vorhersehen“, sagt er. „Aber wir haben ja schon eine kleine Historie an Absagen hinter uns. Bisher war es schon immer relativ klar, dass es nicht klappen würde. Dieses Mal sehe ich das ein bisschen anders.“

Was ihn auch optimistisch bleiben lässt, ist das Treffen des Präsidiums im April. „Ich denke, es ist wichtig, sich da jetzt so ein Zeitfenster zu setzen“, erklärt Henke. „Dann kann man frühzeitig auf alle Gegebenheiten reagieren und sich den Entwicklungen anpassen.“

Falls es aber am Ende doch keine Saison geben sollte, hat Christoph Henke aber einen Wunsch. „Also sollte die Ampel dann am Ende von orange auf rot umspringen und wir doch nicht spielen können, dann muss man schon mal auf die neue Saison gucken“, sagt er. „Ich würde mir wünschen, dass wir dann nicht wieder bis Oktober, November warten müssten, sondern so früh wie möglich wieder starten. Wir sind jetzt seit März ohne Pflichtspiel – das ist für uns schon ziemlich lange.“

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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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