Verletzter Verteidiger des Werner SC Nico Holtmann hat gute und schlechte Neuigkeiten

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Nico Holtmann vom Werner SC beim Kopfball.
Nico Holtmann kämpft schon einige Wochen mit einer hartnäckigen Verletzung. © Jura Weitzel
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Gleich drei Verteidiger aus der Stammelf des Fußball-Landesligisten Werner SC mussten für das Gastspiel beim BSV Roxel am vergangenen Sonntag (Endstand 1:1) passen. Als letzten erwischte es Nico Holtmann, der sich noch aufgewärmt hatte, dann aber seinen Knieschmerzen Tribut zollen musste.

Somit verpasste der 22-Jährige zum ersten Mal in dieser Saison ein Meisterschaftsspiel. Die Knieprobleme begleiten ihn aber schon eine ganze Weile. „Ich habe schon länger Probleme mit der Patellasehne“, erzählt er. „Die kommen wahrscheinlich von der Überbelastung, auch aufgrund der Platzverhältnisse bei uns.“

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Laut seinem Arzt stecke inzwischen mit großer Wahrscheinlichkeit eine Entzündung im Knie. „In den vergangenen Wochen habe ich bereits nur mit Schmerzmitteln und wegen der Behandlung durch unseren Physio spielen können“, berichtet Holtmann.

In Roxel habe er es dennoch auf jeden Fall probieren wollen, obwohl er in der Woche zuvor noch nicht einmal individuell trainieren konnte. Denn seine Abwehrpartner Zoran Martinovic und Amer Masic fielen beide gesperrt aus. „Es war klar abgesprochen, dass ich es versuche und mich zur Not wirklich durchbeiße.“ Doch beim Aufwärmen merkte Holtmann, dass ein Einsatz an diesem Tag unmöglich war.

Nico Holtmann fällt wohl aus

„Dass die anderen beiden ausgefallen sind, war auf jeden Fall ausschlaggebend dafür, dass ich es zumindest probiere“, unterstreicht Holtmann, für den es auf jeden Fall eine gute Nachricht ist, dass Martinovic und Masic nach ihren Sperren bereits im kommenden Spiel wieder auf den Platz zurückkehren.

Denn er selbst äußert sich sehr verhalten dazu, ob er in diesem Kalenderjahr noch einmal die Schuhe für den Werner SC schnüren wird: „Ich wollte es diese Woche im Training auf jeden Fall nochmal probieren, aber ich habe kein so gutes Gefühl. Ich befürchte, dass ich in den beiden letzten Spielen vor der Winterpause nicht dabei bin.“ Ihm gebe aber ein gutes Gefühl, dass die Abwehr des WSC in Roxel auch in „Unterbesetzung“ stark gespielt habe.

Die beiden kommenden Duelle mit dem SV Dorsten-Hardt und Vorwärts Wettringen seien nun „enorm wichtig“ für den Werner SC, der sich nach einem Katastrophenstart zuletzt deutlich stabilisiert hat, aber auch einige bittere späte Gegentore hinnehmen musste. „Unser erster Sieg (Mitte Oktober gegen Neuenkirchen, Anm. d. Red.) war ausschlaggebend für unser Selbstvertrauen. Nun müssen wir nachlegen und vor allem unser kommendes Heimspiel gewinnen“, blickt Holtmann voraus.