Yannick Lachowicz und der Werner SC präsentierten sich defensiv stark beim TuS Bövinghausen. © Johanna Wiening
Fußball

Werner SC unterliegt Bövinghausen deutlich – zeigt sich aber defensiv stark

Dass der ambitionierte Westfalenligist TuS Bövinghausen für den Werner SC ein harter Gegner werden würde, war abzusehen. Am Ende verlor der WSC deutlich - konnte aber trotzdem überzeugen.

Bekanntlich gehört der Westfalenligist TuS Bövinghausen nicht erst seit der Verpflichtung von Ex-Weltmeister Kevin Großkreutz zu den ambitioniertesten Vereinen im Amateurfußball. In der Mannschaft spielen unzählige höherklassige Spieler, einige sogar mit Profi-Erfahrung.

Offensichtlich also, dass der TuS für den Werner SC im Testspiel am Mittwoch eine harte Nummer sein würde – auch, wenn Kevin Großkreutz nicht dabei war. Die Werner reisten vor allem mit einem Augenmerk auf die Defensive nach Bövinghausen – was sich am Ende als richtig und wichtig herausstellte.

Werner SC hält in der Defensive gut zusammen

Von Anfang an präsentierte sich der TuS Bövinghausen extrem stark, ließ den Werner SC kaum mal an die Luft kommen. Die Gastgeber kamen immer wieder gefährlich vor das Werner Tor, konnten die zahlreichen Chancen aber nie in Zählbares ummünzen.

Der WSC auf der anderen Seite kam zwar nie zu wirklichen Torchancen, präsentierte sich aber defensiv sehr stark. Die Mannschaft von Lars Müller wehrte die zahlreichen Angriffe des TuS immer wieder erfolgreich ab. Bövinghausen hatte es die gesamte Partie über schwer, die gut stehende Defensive des Landesligisten zu überwinden.

Deswegen war das 1:0 für den TuS Bövinghausen auch mit ein wenig Glück verbunden, als ein Schuss von Aleksandar Gjorgjievski aus zweiter Reihe den Weg ins Tor der Werner fand (30.). Nur wenige Minuten später setzte sich der TuS über die rechte Seite durch und Mirza Basic verwandelte die Möglichkeit zum verdienten 2:0 (36.). Der zweite Treffer von Basic markierte in der 51. Minute den 3:0-Endstand.

Nach vorne gelang dem WSC erst am Ende der zweiten Halbzeit eine echte Torchance – Romish Hamidzoda setzte sich im Zusammenspiel mit Elias Heidicker über die rechte Seite durch, Jussef Saado köpfte den Ball dann aber in die Arme des Bövinghausener Torwarts.

Trotz mangelnder Chancen konnte Lars Müller nach der Partie alles in allem zufrieden sein. „Man muss sagen, dass es ein ganz starker Gegner war, den man gut ansehen konnte“, sagte der WSC-Trainer nach dem Spiel. „Nach den ersten paar Minuten haben wir es defensiv gut gemacht.“

Dass nach vorne nicht viel funktionierte, war für Müller nicht ganz so schlimm. „Da haben ein bisschen die Genauigkeit und die Sicherheit gefehlt“, sagte er. „Aber darauf lag bei diesem Gegner auch nicht das Augenmerk. Das lag schon eher auf der Defensive.“

Insgesamt war Lars Müller glücklich mit dem spontan angesetzten Test. „Es hat sich gelohnt“, resümierte er. „Wir haben ein paar gute Sachen gesehen, gute Eindrücke gewonnen.“

Über die Autorin
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Geboren im Münsterland, aber schnell verliebt in den Ruhrpott. Mit dem Herzen vor allem beim Fußball, aber auch begeistert von vielen anderen Sportarten. Seit 2018 bei Lensingmedia, seit 2020 Sportredakteurin.
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