„Abgespeckte“ Pläne für Wohn- und Geschäftshaus

WERNE Das Westfälische Amt für Denkmalpflege hat der Pfarrgemeinde St. Christophorus grünes Licht für die Bebauung des Grundstücks der alten Dechanei gegeben. Doch die Gesamtplanungen sind noch nicht abgeschlossen.

von Von Rudolf Zicke

, 10.01.2008, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Abgespeckte“ Pläne für Wohn- und Geschäftshaus

Hier entsteht das neuen Wohn- und Geschäftshaus.

„Wir müssen an unseren Plänen nur noch Feinjustierungen vornehmen“, berichtete Kirchenvorständler Dr. Heinz Brückmann gestern nach einem Ortstermin mit Vertretern der Gemeinde, der Stadt und Denkmalpflegerin Dr. Bettina Heine-Hippler.

Hier präsentierte Architekt Michael Jardin „abgespeckte“ Pläne für das Wohn- und Geschäftshaus, mit denen sich Heine-Hippler einverstanden erklärte. Das Gebäude wird demnach deutlich kleiner ausfallen als in der ersten Variante und gestaffelt von ein- über zwei- bis dreigeschossig errichtet.

Sichtachse soll erhalten bleiben

Wichtig war für die Denkmalschützerin, dass die Sichtachse von Gröblinghoff zur Kirche erhalten bleibt, also der Blick auf den Turm, den Nordeingang und die Sakristei nicht versperrt wird. Das, so Dr. Heinz Brückmann, sei durch die veränderte Planung und die vereinbarte „Feinjustierung“ sicher gestellt. Letztere sieht vor, dass das Gebäude um etwa einen Meter in Richtung Busbahnhof „verschoben“ wird.

Bistum muss noch Einverständnis geben

Nach dem gestrigen Gespräch muss noch das Bistum sein endgültiges Einverständnis geben. Münster habe aber bereits signalisiert, dass keine Einwände bestünden, erklärte Dr. Heinz Brückmann.

Ein Investor, der das Grundstück kauft und bebaut, sowie Pächter für die Gewerbeflächen im Erdgeschoss stehen parat. Die Kirchengemeinde selbst wird Miteigentümerin an einem Teil des Hauses sein und dort einige Räume selbst nutzen. Dr. Heinz Brückmann geht davon aus, dass das Gebäude auf einem der attraktivsten Grundstücke der Lippestadt noch in diesem Jahr fertig gestellt wird.

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