Abschiedsfeier für Chefarzt Dr. Bernhard Großerichter

Krankenhaus St. Christophorus

WERNE Die Beliebtheit des scheidenden Chefarztes Dr. Bernhard Großerichter war am Freitagabend bei der Abschiedsfeier im Festzelt des Werner Krankenhauses St. Christophorus nicht zu überhören. Gern hätten Kollegen und Kuratorium des Arzt weiter in der Runde behalten. Kurze Reden und eine lange Feier entschädigten die Gäste für ihre Wehmut.

von Von Helga Felgenträger

, 05.07.2009, 14:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

"Du bist kein Mann des Stillstandes", führte sein Nachfolger, der ärztliche Direktor Dr. Franz Josef Hegge, den Ehrgeiz seines Kollegen in der wissenschaftlichen Medizin an, und zollte ihm seinen kollegialen Respekt. Die Entwicklung des Werner Krankenhaus habe er wesentlich mitbestimmt. So sei es seiner Voraussicht und Klugheit zu verdanken, dass das Projekt Marienhospital Lünen und St. Christophorus Krankenhaus rechtzeitig in die Wege geleitet worden ist und die beiden Häuser heute erfolgreich zusammen arbeiten. "Du bist es, der allen widerstand, Du Eiche aus dem Münsterland", erlaubte sich Dr. Hegge abschließend den Scherz, seine Grußworte in einem Reim zusammen zu fassen. Mit dem Heiligen Christophorus mit Jesus-Kind auf der Schulter des Künstlers Josef Fischerdick bedankte sich seine Abteilung, die Innere Medizin.Zu zweit auf der Trainerbank

"Du warst ein verlässlicher Partner, mit Klugheit und tiefgründigem Humor", bemerkte Pläster und ließ nicht unerwähnt. "Für Bernhard Großerichter stand der Patient stets im Mittelpunkt, ein pünktlicher Feierabend war für ihn ein Fremdwort", so Pläster und bedankte sich im Namen des Kuratoriums und der Patienten für seinen außergewöhnlichen Einsatz.

"Du bist kein Mann des Stillstandes", führte sein Nachfolger, der ärztliche Direktor Dr. Franz Josef Hegge, den Ehrgeiz seines Kollegen in der wissenschaftlichen Medizin an, und zollte ihm seinen kollegialen Respekt. Die Entwicklung des Werner Krankenhaus habe er wesentlich mitbestimmt. So sei es seiner Voraussicht und Klugheit zu verdanken, dass das Projekt Marienhospital Lünen und St. Christophorus Krankenhaus rechtzeitig in die Wege geleitet worden ist und die beiden Häuser heute erfolgreich zusammen arbeiten. "Du bist es, der allen widerstand, Du Eiche aus dem Münsterland", erlaubte sich Dr. Hegge abschließend den Scherz, seine Grußworte in einem Reim zusammen zu fassen. Mit dem Heiligen Christophorus mit Jesus-Kind auf der Schulter des Künstlers Josef Fischerdick bedankte sich seine Abteilung, die Innere Medizin.Zu zweit auf der Trainerbank

In traurige Gesichter blickten die Gäste beim 1. FC Christophorus mit Geschäftsführer Michael Goldt und Pflegedirektor Ludger Risse. Sie saßen nur noch zu zweit auf ihrer "Trainerbank", die schon bei der 150-Jahr-Feier im Kolpingsaal für Unterhaltung sorgte. "Sieben Jahre haben wir drei die Mannschaft geführt, wie soll es ohne unseren Mannschaftsarzt nun weitergehen", ließen sie die Entwicklung des Werner Krankenhauses Revue passieren und hatten dabei einige Anekdoten zu erzählen. Krönender Abschluss ihres humorvollen Ausflugs in die Chronik war schließlich die Übergabe der Trainerbank an ihren "Bernhard", der es geschafft hatte, jene Bank, die eigentlich eine Kirchenbank war, über 27 Jahre lang in seiner Abteilung zu hüten. "Dafür wird wohl Dr. Großerichter jetzt ein Plätzchen zu Hause finden müssen", überreichten sie das gute Stück an ihren Teamkollegen.

Im Anschluss an die Grußworte war Party angesagt, so hatte es sich Dr. Großerichter schließlich in seiner bescheidenen Art gewünscht: kurze Reden und lange Feiern.

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