Ausbau der Bonenstraße in Werne gestartet - auf Anlieger kommen Kosten zu

Stadterneuerung

Bagger und Absperrungen im unteren Teil der Bonenstraße kündigen es an: Lange dauert es nicht mehr, bis der dritte und letzte Teil der Bonenstraße umgestaltet wird.

Werne

, 05.05.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jetzt geht’s los: Der dritte und letzte Teil der Bonenstraßen-Sanierung steht an.

Jetzt geht’s los: Der dritte und letzte Teil der Bonenstraßen-Sanierung steht an. © Jörg Heckenkamp

Der Startschuss für den dritten und letzten Teil der Neugestaltung der Bonenstraße im Rahmen des Projektes „Fußgängerzonen-Sanierung“ steht bevor. Nachdem die beiden Bereiche vom Bült über den Moormannplatz hin zum Konrad-Adenauer-Platz fertiggestellt sind, geht es nun um das Teilstück von der Partnerschaftsuhr in Richtung Kino/Kreisverkehr.

Die geplanten Baukosten der Fußgängerzonen-Erneuerung in Höhe von rund 475.000 Euro werden zu 70 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst. Die Vorarbeiten der Versorger Gelsenwasser und Westnetz laufen bereits, der Startschuss für den eigentlichen Straßenumbau fällt Ende Mai 2020.

Die Baustelle reicht von der Partnerschaftsuhr bis zum Kreisverkehr am Kino. Mitte Oktober 2020 soll alles fertig sein.

Die Baustelle reicht von der Partnerschaftsuhr bis zum Kreisverkehr am Kino. Mitte Oktober 2020 soll alles fertig sein. © Jörg Heckenkamp

Allerdings sind die Kosten für die parallele Erneuerung der Hausanschlüsse – wie bei den vorhergehenden Teilabschnitten auch – durch die jeweiligen Eigentümer zu tragen. Alle betroffenen Bonenstraßen-Anlieger erhalten zeitnah Post von der Stadt Werne mit einer detaillierten Gebühren-Aufstellung, da aufgrund der Corona-Pandemie keine Bürgerversammlung stattfindet.

„Natürlich war es ein schwieriger Abwägungsprozess, ob wir diese Baumaßnahme noch in diesem Jahr durchführen oder bis zum Frühjahr 2021 warten“, sagt der Leiter des Kommunalbetriebes Werne, Frank Adamietz. Denn die baulichen Maßnahmen brächten unvermeidbare Einschränkungen für alle anliegenden Geschäfte, Restaurants und Gaststätten mit sich.

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Letztlich habe man sich für eine zeitnah Umsetzung entschieden, um nicht im kommenden Frühjahr, wenn hoffentlich wieder weitgehend Normalität im Alltag herrsche, den erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung zu unterbrechen. Gleichwohl könne er nur um Verständnis werben und hoffen, dass der enge Bauzeiten-Plan eingehalten werde. „Wir tun alles für eine zügige Umsetzung und Fertigstellung!“

Diese Einschätzung teilt im Übrigen Tiefbauamtsleiter Adrian Kersting, der sämtliche Maßnahmen in enger Abstimmung mit Wilko Böcker von der Stadtentwässerung und den ausführenden Baufirmen koordiniert. Bereits jetzt verspricht er regelmäßige und öffentliche Baustellentermine, um über den Fortgang der Arbeiten zu berichten. Derlei Angebote habe man schon in der Vergangenheit häufiger gemacht und diese seien von der Bevölkerung stets sehr gut angenommen worden.

Die Leitungsarbeiten durch die Energieversorger bilden den Auftakt für den dritten Teil der Stadtsanierung in der Bonenstraße.

Die Leitungsarbeiten durch die Energieversorger bilden den Auftakt für den dritten Teil der Stadtsanierung in der Bonenstraße. © Jörg Heckenkamp

Seit Anfang dieser Woche haben Gelsenwasser- und Westnetz-Mitarbeiter damit begonnen, die entsprechenden Gas- und Wasser-Hausanschlüsse zu erneuern. Im Anschluss daran, wird das beauftragte Tiefbauunternehmen die Baustelle in der Bonenstraße einrichten, so dass Ende Mai mit dem tatsächlichen Beginn der Arbeiten zu rechnen ist. Ende soll Mitte Oktober sein.

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