Einsatz im Hotel

Brand im Hotel am Kloster in Werne: Feuer im Batterieraum

Im Hotel am Kloster in Werne ist am Mittwochnachmittag (28. Juli) ein Brand ausgebrochen. Zunächst hieß es, der Einsatz der Feuerwehr gelte dem benachbarten Kapuziner-Kloster.
Der Kellerraum des Hotels wurde von einem Trupp erkundet und im Anschluss gelüftet. © Feuerwehr Werne

In einer ersten Meldung hieß es, der Brand mit Rauchentwicklung sei im Kloster an der Südmauer ausgebrochen. Doch bei dem Einsatz der Feuerwehr ging es um das benachbarte Hotel am Kloster, gegenüberliegend an der Kurt-Schumacher-Straße. Hier der Einsatzbericht der Feuerwehr:

Am Mittwochnachmittag, 28. Juli 2021, um 16:25 Uhr wurde der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit dem Einsatzstichwort „F_BMA – ausgelöste Brandmeldeanlage“ zu einem Hotel an der Kurt-Schumacher-Straße in Werne alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich die Mitarbeiter sowie die Hotelgäste bereits vorbildlich und vollständig vor dem Gebäude.

Rauchentwicklung im Technikraum

Der Verantwortliche teilte dem Gruppenführer eine Rauchentwicklung im Technikraum des Hotels mit. Aufgrund der ersten Rückmeldung wurde sicherheitshalber eine sogenannte Alarmstichworterhöhung auf „FEUER_3“ durchgeführt. Damit wurde der komplette Löschzug 1 Stadtmitte sowie den Löschzug 3 aus Stockum zu Einsatzstelle alarmiert.

Defekt an elektrischem Gerät

Die Erkundung sowie die Rückmeldung des Objektverantwortlichen bestätigten eine Verrauchung des Kellerraumes. Ebenfalls wurde berichtet, dass am Morgen elektrische Arbeiten an der Notbeleuchtung bzw. deren Komponenten durchgeführt worden sind. Dies verstärkte die Vermutung, dass ein elektrisches Gerät einen Defekt hatte und damit die Rauchentwicklung verursachte.

Ein Trupp unter Atemschutz setzte am besagten Kellerraum einen Rauchvorhang und erkundete den leicht verrauchten Technikraum im Kellergeschoss. Parallel hierzu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut sowie ein Atemschutzsicherheitstrupp gestellt.

Batterien der Notstromversorgung betroffen

Die Rückmeldung vom Angriffstrupp bestätigte einen beißenden angebrannten Geruch und eine leichte Verrauchung aus dem Technikraum. Die Wärmebildkamera identifizierte den Laderegler der Batterien der Notstrombeleuchtung als Verursacher der Verrauchung. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst aus Werne behandelt, jedoch kurz darauf unversehrt wieder entlassen.

Im Anschluss der ersten Maßnahmen lüfteten die Einsatzkräfte mit einem Hochdrucklüfter die Räume im Keller. Ein lokaler Elektriker unterstützte die Einsatzkräfte beim Spannungsfreischalten des Gerätes im Keller. Da sich die Einsatzlage nach der Rückmeldung, dass kein offenes Feuer im Keller entstanden war, sichtlich entspannte, konnten die im Bereitstellungsraum wartenden Kräfte aus der Innenstadt sowie aus Stockum die Bereitschaft auflösen und den Heimweg antreten. Es entstand kein Gebäudeschaden und es wurde niemand verletzt.

Um 17:45 Uhr war für die 35 freiwilligen Einsatzkräfte mit 7 Fahrzeugen Einsatzende. An diesem Einsatz waren ebenfalls beteiligt der Rettungsdienst sowie der Notarzt und die Polizei aus Werne.

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