Marvin Reher (25) stellt die Corona-Krise vor besondere Herausforderungen. Der junge Mann aus Hamm ist nahezu blind. An seinem Arbeitsplatz, dem Amazon-Logistikzentrum in Werne, muss er sich ständig auf neue Sicherheitsvorkehrungen einstellen.
Marvin Reher stellt die Corona-Krise vor besondere Herausforderungen. Der junge Mann ist nahezu blind. An seinem Arbeitsplatz, dem Amazon-Logistikzentrum in Werne, muss er sich ständig auf neue Sicherheitsvorkehrungen einstellen, wie der 25-Jährige zum Tag der Sehbehinderten am 6. Juni erklärt. © Andrea Wellerdiek
Tag der Sehbehinderten am 6. Juni

Corona als neue Herausforderung: So arbeitet der blinde Marvin Reher bei Amazon

Die Corona-Krise stellt Marvin Reher (25) vor besondere Hürden. An seinem Arbeitsplatz bei Amazon in Werne muss sich der blinde Mann stets an neue Wege und Sicherheitsvorkehrungen gewöhnen.

Der Stock gleitet rhythmisch über den Boden, über die schwarz-gelben Streifen, die auf dem gesamten Gelände zu sehen sind. Marvin Reher (25) kann diese Markierungen, die es seit dem Ausbruch der Corona-Krise bei Amazon in Werne gibt, nur schemenhaft erkennen. Denn er ist nahezu blind.

Blindenstock jeden Tag im Gepäck

Spezielle Technik hilft Marvin Reher

Krankmeldungen bei Amazon ein großes Thema

Über die Autorin
Redakteurin
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
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