Fotos: So sieht es im Inneren der verwahrlosten Denkmal-Ruine an der Südmauer 27 aus

Gebäude verfällt

Auf großes Interesse stieß unser Bericht über die Denkmal-Ruine an der Südmauer 27. Die Nachbarin aus Haus Nr. 29, Ursula Holtrup (68) beklagt darin die Verwahrlosung.

Werne

, 06.07.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fotos: So sieht es im Inneren der verwahrlosten Denkmal-Ruine an der Südmauer 27 aus

Ursula Holtrup vor dem Nachbargrundstück. © Nawid Nabisada

Die Pflanzen an der Denkmal-Ruine an der Südmauer wuchern derart stark, dass Nachbarin Ursula Holtrup kaum noch aus ihrem Küchenfenster herausschauen kann.

Der Ruinen-Besitzer sei für sie nicht greifbar, Abhilfe also nicht in Sicht. Wir hatten vor einigen Jahren über das Gebäude und den Wunsch des Besitzers nach Abriss des denkmalgeschützten Hauses berichtet.

Damals hatten wir bei einer Begehung zahlreiche Bilder gemacht. Hier eine Auswahl:

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Die alte Schuhmacherei Südmauer 27 in Werne

Wenn es nach dem Eigentümer der alten Schuhmacherei Südmauer 27 in Werne geht, sind die Tage des Hauses gezählt. Er hat Ende Juli beantragt, das Denkmal abzureißen. Dabei verweist er auf ein Gutachten, das aufführt, wie wenig schützenswert das marode Gebäude noch sei. Bauamt und Denkmalbeauftragte sehen das anders.
30.08.2016
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Die Jahre des Leerstands sind nicht spurlos am Haus vorbeigegangen.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Um zu sehen, dass die Bausubstanz marode ist, braucht man kein Experte zu sein.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Das Haus zu entkernen, ist zumindest bei diesem Material kein Gewaltakt.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Die Tür zum Haus ist in der Regel verschlossen. Wir konnten einen Blick ins Innere werfen.© Foto: Sylvia Vom Hofe
So kennen die Werner das Haus: mit Loch.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Ein Blick von innen.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Der Blick auf die Haustür.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Bei manchen Balken handelt es sich um bereits in anderen Häusern verwendetes Bauholz.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Die Wände sind notdürftig verputzt.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Die hintere Wand zeigt das ursprüngliche Fachwerk.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Ein Blick unter die Decke. Bei früheren Umbauten waren die Leute erfinderisch und nutzten alles, was sie kriegen konnten.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Das verwendete Baumaterial ist nicht hochwertig.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Der vermeintliche Klinker an der Giebelwand ist nur aufgeklebt.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Die Holzbalken sind durch Betonguss ergänzt.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Eigentlich handelt es sich nicht um ein Haus, sondern um zwei Häuser, die im Laufe der vergangenen rund 200 Jahre zusammengewachsen sind.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Auf zweieinhalb Etagen gibt es Wohnungen.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Auch diese Treppe soll erst nachträglich eine Verbindung zwischen die Etagen hergestellt haben.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Die Gutachter haben hinter die Fassaden geschaut.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Efeu wächst von außen ins Gebäude.© Foto: Sylvia Vom Hofe
So sieht das Loch, das der Bagger vor zehn Jahren gerissen hat, von innen aus.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Blick in mehrere Schichten Baugeschichte.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Ein Blick durch den Fußboden.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Dieser Holzbalken zerbröselt, wenn man ihn berührt.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Die Zwischenmauern sind nicht massiv gemauert, wie das Loch in der Wand zeigt.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Das Haus liegt am Eingang zum Ortszentrum, gleich neben dem Parkplatz Auf dem Berg/Am Griesetorn.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Das einstige Wohnzimmer. Die Fenster sind nachträglich eingebaut worden.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Abgesägt: einer der Balken im Obergeschoss.© Foto: Sylvia Vom Hofe
Ursprünglich waren keine Badezimmer eingebaut. Die Toiletten auf den zweieinhalb Etagen sind nachträglich entstanden.© Foto: Sylvia Vom Hofe
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