Diese Straßen in Werne werden saniert

Übersichtskarte

Viele Straßen in Werne werden seit Mittwochmorgen und in den nächsten Wochen saniert. Besonders Zweiradfahrer sollten aufpassen - und alle, die zum Friedhof am Südring oder zu den Firmen dort müssen. Wir zeigen auf einer Karte, wo Arbeiten anstehen.

WERNE

, 19.08.2015, 11:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wo werden Straßen saniert? 

Diese Karte bietet eine Übersicht. Betroffen ist unter anderem der gesamte Südring. Letzterer wird für mindestens drei Stunden komplett gesperrt. Nicht erreichbar sind dann der Friedhof, der Wertstoffhof und die angrenzenden Firmen. 

Wann findet die Sanierung statt?

Ursprünglich lautete der Zeitplan: Montag bis Donnerstag, 17. bis 20. August 2015. Zunächst sollten der Südring, die Schwierterstraße und die Langernstraße dran sein. Die schlechte Wettervorhersage macht den Arbeitern aber einen Strich durch die Rechnung. 

Seit Mittwochfrüh sind die Arbeiter des städtischen Baubetriebshofs unterwegs und flicken die Straßen in Werne. Auch am Donnerstag (20. August) werden sie auf den Straßen arbeiten.

Die Straßen, die ursprünglich am Montag und Dienstag bearbeitet werden sollten, könnten am Freitag oder auch am Montag und Dienstag (24. und 25. August) an der Reihe sein. So lange kann die Stadt das entsprechende Gerät nutzen, danach wird es anderweitig benötigt.

"Die Wettervorhersage für den Wochenbeginn sieht derzeit aber nicht gut aus", sagt Detlef Bruns, Leiter des Baubetriebshofes. Es sei möglich, dass einige Reparaturen weiter aufgeschoben werden müssen.

Wird der Verkehr stark beeinträchtigt?

„Betroffen sind aber nur Straßen in kommunaler Aufsicht“, sagt Gisbert Bensch von der Abteilung Straßen und Verkehr der Stadt Werne. Also in der Regel untergeordnete Fahrbahnen. Einzige Ausnahme: der viel befahrene Südring.

Wer sollte besonders aufpassen?

Es besteht starke Rutschgefahr. Rollsplitt bedeutet insbesondere in den Kurven eine Gefahr für Zweiräder.

 

 

Straßenschäden Südring in Werne

Ein von Ruhr Nachrichten (@rnlive) gepostetes Video am 14. Aug 2015 um 8:10 Uhr

 

Wie stark werden die Straßen saniert?

Im Grunde sind die Arbeiten nur Flickwerk, wie Gisbert Bensch zugibt. Er nennt es „Schminken“. Der Grund ist bekannt: die klamme Kassenlage der Stadt. „Eine grundlegende Sanierung wäre viel zu teuer“, so der Experte. Also füllt der Bauhof die Schlaglöcher auf, spritz Bitumen auf die marode Asphaltschicht und streut Splitt darauf. Eine oberflächliche Art der Reparatur, „mit der wir aber ganz gute Erfahrungen gemacht haben“, sagt Bensch. Das Verfahren habe sich beispielsweise an der Straße Baaken bewehrt, „die hält jetzt schon seit einigen Jahren.“ 

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