Drei Könige pochten an die Tür

STOCKUM Gemütlich wars beim Kaffeetrinken des Heimatvereins Stockum am Sonntag. Dann klopfte es plötzlich an die Tür und "drei Gesellen" baten um Einlass.

von Von Elisatbeth Plamper

, 06.01.2008, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drei Könige pochten an die Tür

Hoher Besuch am Dreikönigstag im Heimathaus Alter Bahnhof.

 "Kuem rin, sett di dahl un vertell". Unter diesem Motto stand das traditionelle "Kaffeetrinken am Dreikönigstag" des Heimatvereins Stockum im Vereinshaus "Alter Bahnhof". Holzscheite knisterten im Kamin. Es duftete nach frischem Kaffee und die Torten standen bereit. In der gemütlichen Kaffeerunde wurde natürlich über "düt und dat" geplauscht und das eine oder andere Anekdötchen wieder wach. Zwischendurch lasen Christel und Helmut Langemann Gedichte und ein Gebet eines Münsteraner Pastors aus dem Jahr 1883 vor.

Das Geheimnis, warum der Schnee weiß ist, lüftete Helga Scholz. Die weiße Farbe habe er von den Schneeglöckchen bekommen, hieß es in dem von ihr vorgetragenen Märchen. Ein kräftiges Klopfen an der Tür ließ die Heimatfreunde dann aufhorchen. "Sie sind da". Gemeint waren die drei Weisen aus dem Morgenland Caspar, Melchior und Balthasar alias Josef Herde, Bernd Niehaus und Werner Köster von der KAB St. Sophia Stockum.

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr bitten seit über 30 Jahren gestandene "Mannslü" der KAB als Heilige Drei Könige am 6. Januar in den Außenbezirken Wernes um Spenden. So auch beim Heimatverein. Und Melchior rasselte immer wieder mit der Sammelbüchse, als die Könige von Tisch zu Tisch gingen. Mit dem "Kaffeetrinken am Dreikönigstag" startet der Heimatverein seit über 15 Jahren in die neue Saison.

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