Ecosoil unterzeichnet Kaufvertrag

WERNE Im Februar ist es soweit. Der Geschäftsführer der Ecosoil Logistik GmbH, Dr. Hans-Hermann Hüttemann, unterzeichnet in wenigen Wochen den Kaufvertrag für ein 5,6 Hektar großes Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Werne.

von Von Helga Felgenträger

, 09.01.2008, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Was lange währt, wird damit endlich gut. "Inhaltlich sind wir uns schnell einig geworden, trotzdem hat es sich hinausgezögert", erläuterte Hüttemann auf Anfrage der Ruhr Nachrichten; die Verhandlungen hätten sich über ein ganzes Jahr erstreckt. Das Transport- und Logistik-Unternehmen mit Sitz in Oberhausen gehört auf dem Werner Zechengelände mehr oder weniger zu den "alten Bekannten".

Der Betrieb war schon als "Montana" - eine Tochtergesellschaft der Ruhrkohle AG - auf dem Gelände angesiedelt. 2001 firmierte das Unternehmen als "Centrans", 2003 löste sich der Betrieb schließlich vom Bergbau und kam mit neuem Namen "Ecosoil Logistik GmbH" auf den Markt.

Verkauf hat sich positiv entwickelt

"Heute sind wir ein mittelständisches Unternehmen", sagt Hüttemann. Er plant für die Zukunft, den Dienstleistungsbereich rund um das Werkstatt-Thema weiter auszubauen. Auf dem 5,6 Hektar großen Gelände, darunter Gebäudeflächen von etwa 1,6 Hektar, befinden sich bereits eine Tankstelle, die LKW- und PKW-Werkstatt (TÜV-Vertretung), der Bauhof für Baugeräte und der Standort für die LKW-Flotte mit 15 Fahrzeugen.

"Der Verkauf der Grundstücke in dem Gewerbegebiet Zeche Werne hat sich sehr positiv entwickelt", sieht Dirk Grünhagen von der Montan-Grundstücksgesellschaft (MGG), der für die Vermarktung der 12 Hektar großen Gewerbefläche verantwortlich ist, weiteren Grundstücksverkäufen optimistisch entgegen.

Nur noch kleine Flächen frei

Allerdings stehen nach der Veräußerung an Ecosoil nur noch kleinere Freiflächen (jeweils rund 2000 Quadratmeter), das Lüftergebäude mit 70 qm (neben Foto Hövener) und das DRK-Gebäude zur Verfügung. Denn im April und Dezember 2007 hatte die "Professor Dr. Multhaup Industrieliegenschaften GmbH" schon 3 Hektar des alten Zechengeländes erworben.

Zu den Planungen für weitere Flächen kann sich Grünhagen noch nicht äußern: "Die Ansiedelung weiterer Gewerbe- und Wohnflächen muss eine Machbarkeitsstudie klären."

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