Der inzwischen verstorbene Heinz Elberfeld in jungen Jahren inmitten seiner Eltern: Dem Tischler gehörte das denkmalgeschützte Haus an der Burgstraße 15 in Werne. Es zerfällt – auch, weil die Erbschaft fast 10 Jahre nach Elberfelds Tod noch nicht geklärt ist.
Das denkmalgeschützte Haus an der Burgstraße 15 und die Schuhmacher-Werkstatt an der Westmauer verfallen immer mehr. © Felix Püschner
Erbschaft

Erben von Immobilien: Bei einem Haus in Werne wird‘s besonders schwierig

Der Eigentümer stirbt - die Angehörigen erben. Das kann komplizierter werden, als es klingt. Zum Beispiel, wenn nicht direkt klar ist, wer diese Erbberechtigten überhaupt sind. So wie beim einem speziellen Haus in Werne.

Eigentlich würde Theo Elberfeld das denkmalgeschützte Haus an der Burgstraße 15 in Werne ja gerne verkaufen. An junge Leute, die Zeit und Lust haben, zu investieren und das Jahrhunderte alte Gebäude wieder auf Vordermann zu bringen. Bis 2012 lebte Elberfelds Cousin Heinz in dem Haus. Seit seinem Tod gammelt das Gebäude vor sich hin. Denn die Erbangelegenheiten sind immer noch nicht geklärt. Folglich kann Theo Elberfeld das Haus seines Cousins nicht verkaufen, sondern höchstens mal nach dem Rechten schauen.

Heinz Elberfeld hinterließ weder Testament noch Erbvertrag

Über den Autor
Redakteur
Geboren 1984 in Dortmund, studierte Soziologie und Germanistik in Bochum und ist seit 2018 Redakteur bei Lensing Media.
Zur Autorenseite

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.