Polizei-Einsatz in Werne

Erst Plastik verbrannt, dann muss Mann aus Werne (53) ins Gefängnis

Ein Mann aus Werne hat am Dienstagmorgen (18. Januar) nicht nur Plastik und Unrat in seinem Garten verbrannt, die Polizei nahm den 53-Jährigen auch noch mit in Untersuchungshaft nach dem illegalen Feuer.
In Werne hat am Dienstagmorgen (18. Januar) ein 53-Jähriger ein illegales Nutzfeuer in seinem eigenen Garten entzündet (Symbolbild). © Christopher Burns/Unsplash

Weil ein Mann in Werne am Dienstagmorgen Unrat und Plastik in seinem Garten verbrannte und es dadurch zu einer starken Rauchentwicklung kam, ist am Dienstagmorgen (18. Januar) die Polizei eingeschritten. Dabei fiel den Beamten, die im Streifenwagen unterwegs waren, allerdings nicht nur das illegale Feuer ins Auge, sondern auch der Umstand, dass gegen den 53 Jahre alten Mann bereits ein Untersuchungshaftbefehl vorlag.

Mann wegen Verdachts der Körperverletzung gesucht

Gegen 8.30 Uhr entdeckte die Polizei zunächst ein „glimmerndes Feuer“ samt starkem Rauch in dem Garten. Die Feuerwehr, die daraufhin alarmiert wurde, löschte den Brand. „Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 53-Jährige Unrat und Plastik verbrannt“, heißt es am Mittwochmorgen von der Pressestelle der Kreispolizei in Unna.

Und weiter: „Der Beschuldigte zeigte sich uneinsichtig, verbal aggressiv und unkooperativ.“ Beim Abgleich seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Werner ein offener Untersuchungshaftbefehl vorliegt. Die Polizeibeamten nahmen den Mann daraufhin fest. Nach haftrichterlicher Vorführung am Amtsgericht Lünen wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Laut Pressestelle lag der Untersuchungshaftbefehl gegen den Werner vor, da er nicht zu einer gerichtlichen Hauptverhandlung erschienen war, zu der er wegen des Verdachts der Körperverletzung vorgeladen war.

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