Familienförderung: Ja, aber wie?

WERNE Skeptisch sieht die Abteilung Wirtschaftsförderung und Liegenschaften der Verwaltung den Antrag des baupolitischen Sprechers der CDU, Michael Zurhorst, für seine Fraktion, eine neue Familienförderung in städtischen Baugebieten einzuführen.

05.11.2007 / Lesedauer: 2 min

In ihrer Stellungnahme für die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch vertritt die Verwaltung die Auffassung, dass das Unions-Modell weder für die Stadt noch für junge Familien wesentliche Verbesserungen bringe.

Bislang wurden bauwillige Familien durch einen Rabatt von bis zu 50 Prozent auf den Grundstückpreis – abhängig von der Kinderzahl – gefördert. Die CDU möchte nun ein Baukindergeld einführen und Eltern unter bestimmten Voraussetzungen Kindergartenbeiträge erlassen. Derart, so ihre Hoffnung, könne man junge Familien in Werne halten bzw. Familien locken.

Diese Form der Familienförderung, so ein Argument der Verwaltung, sei im Vergleich zur alten deutlich komplizierter, bringe keine Vorteile und sei in der Nachbargemeinde Nordkirchen, in der sie bereits seit Februar 2006 bestehe, bislang lediglich einmal in Anspruch genommen worden.

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