FDP fordert die Abschaffung der Parkgebühren in Werne

Parkgebühr-Debatte

Die jüngste Berichterstattung über Probleme von Geschäftsleuten durch die Parkgebühren ruft die örtliche FDP auf den Plan. Sie bringt eine alte Forderung erneut ins Spiel.

Werne

, 03.09.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
FDP fordert die Abschaffung der Parkgebühren in Werne

Der Dauerparkplatz an der Kurt-Schumacher-Straße. Die FDP fordert die Abschaffung der Parkgebühren. © Jörg Heckenkamp (A)

Diese alte Forderung der FDP lautet „grundlegende Reform der Parkraumbewirtschaftung“. Heißt im Klartext: Abschaffung der Parkgebühren in der Innenstadt von Werne.

In einer Mitteilung der Liberalen heißt es unter anderem: „Eine B54, deren Standstreifen einem Parkhaus gleicht, zugeparkte und verstopfte Nebenstraßen, sowie erste Geschäfte, die dicht machen, weil ihnen die Kunden fehlen - diesen Zustand hält die FDP-Werne schon seit langem untragbar.“

FDP forderte schon 2015 eine Ende der Parkgebühren

Bereits 2015 forderte die Partei die Abschaffung der Parkraumbewirtschaftung. Damals noch ohne Erfolg, doch jetzt kommt das Thema wieder hoch. Denn schon längst stünden sie nicht mehr allein mit der Ansicht, dass das Parkraumbewirtschaftungskonzept mehr negative Folgen, als positive Effekte mit sich bringt.

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„Es hält die Leute davon ab durch die Innenstadt zu schlendern, wenn sie viel Geld allein für den Parkplatz zahlen müssen und die zugeparkte B54 ist schlichtweg eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit“, sagt Claudia Lange.

„Bei leerer Innenstadt helfen keine Parkkosten“

„Wir fordern eine grundlegende Reform der Parkraumbewirtschaftung, denn bei leerer Innenstadt helfen keine Parkkosten“, äußerte sich Artur Reichert. Zuletzt hatte „Le Sac“ in der Bonenstraße die Schließung verkündet, unter anderem mit dem Hinweis auf die Parkgebühren.

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