Feuerwehreinsatz

Feuerwehr in Werne rückt wegen Leck im Auto-Gastank aus

Zu einem eher ungewohnten Einsatz musste die Werner Feuerwehr am Donnerstagabend ausrücken. Grund dafür war ein Leck im Tank eines mit Gas betriebenen Fahrzeugs.
Feuerwehrleute stehen bei ihrem Einsatz in der Straße Bellingholz in Werne.
Der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde zu einer Gasundichtigkeit an einem PKW in die Straße Bellingholz in Werne alarmiert. © Feuerwehr Werne

Der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne musste bereits am Donnerstagabend gegen 20 Uhr wegen einer Gasundichtigkeit an einem

PKW in die Straße Bellingholz ausrücken. Das erklärte die Feuerwehr nun in einer Pressemitteilung. Demnach hatte der Eigentümer des frisch mit Gas betriebenen Fahrzeugs einen ungewohnten Geruch sowohl in seinem PKW als auch in der Einfahrt wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte waren laut Angaben der Feuerwehr keine Personen mehr im Gefahrenbereich. Der Bereich wurde großflächig abgesperrt. Ein Trupp führte unter Atemschutz eine Gasmessung mit einem Detektor aus. Dieser schlug an. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass das Überdruckventil des im Kofferraum verbauten Gastanks ausgelöst hatte. Ursache war ein Leck im Gastank des Fahrzeugs.

Hohe Außentemperaturen führten zu Gas-Ausdehnung im Tank

Durch die hohen Temperaturen am Donnerstag hatte sich das Gas zuvor wohl stark im Tank ausgedehnt und der Druck im Tank stieg an, so dass das Sicherheitsventil auslöste.

Feuerwehrleute stehen bei ihrem Einsatz in der Straße Bellingholz in Werne.
Der Löschzug 1 Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde zu einer Gasundichtigkeit an einem PKW in die Straße Bellingholz in Werne alarmiert. © Feuerwehr Werne

„Das austretende Gas war auch optisch durch eine Eisschicht deutlich erkennbar. Gleichzeitig zu den ersten Maßnahmen wurde ein Löschangriff bzw. ein Lüfter aufgebaut“, schreibt die Feuerwehr in ihrer Mitteilung. Die Einsatzkräfte hätten den Gastank daraufhin aus dem Auto demontiert, um ihn im Freien besser kühlen zu können.

Wassernebel sorgt für Kühlung und reduziert Gaskonzentration

Mithilfe des Wassernebels seien zwei Effekte erzielt worden: „Zum einen wurde der Druck im Tank durch die Kühlung reduziert, da sich kurze Zeit später das Überdruckventil selbstständig schloss und gleichzeitig wurde durch den Wassernebel das Gas-Luftgemisch verwirbelt, so dass die Gaskonzentration in der Umgebung schnell sank.“

Gegen 21 Uhr war der Einsatz beendet. Im Einsatz waren 18 Kameradinnen und Kameraden mit fünf Fahrzeugen, der Rettungsdienst und Notarzt aus Werne sowie die Polizei.

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