Freibad im Solebad Werne wird erst später eröffnet - mit „visuellen Hilfen“

hzSolebad in Werne

An einigen Orten öffnen die Freibäder am Mittwoch. In Werne wird das Freibad des Solebads allerdings erst später eröffnen. Mit entsprechenden Hygieneregeln und einer begrenzten Anzahl an Besuchern.

Werne

, 18.05.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Planmäßig konnte am Montag, 18. Mai, eine Wasserprobe am 50-Meter-Becken des Freibads im Solebad entnommen werden. Nun heißt es: Warten auf das Ergebnis. Bevor das zuständige Gesundheitsamt kein grünes Licht gibt, darf auch noch kein Besucher ins Wasser. „In der Regel dauert es zehn Tage, bis das Ergebnis vorliegt“, erklärt Badleiter Jürgen Thöne. Vorher wird das Freibad nicht öffnen.

Die Landesregierung NRW hat den Freibad-Betrieb ab Mittwoch, 20. Mai, wieder erlaubt. Das Freibad des Solebads wird auf jeden Fall erst später eröffnen, wie Thöne sagt. Demnach ist das Pfingstwochenende (ab 29. Mai) für die Eröffnung anvisiert. Versprechen könne man noch nichts. „Das Wetter muss auch mitspielen“, sagt der Badleiter.

Hygieneregeln für das Freibad im Solebad

Neben der Rückmeldung des Gesundheitsamtes für die Wasserprobe müssen die Verantwortlichen ein Hygienekonzept auferlegen. Das alles werde man mit dem Gesundheitsamt und den Verantwortlichen der Stadtverwaltung Werne abstimmen, so Thöne. Erst wenn von allen Seiten die Freigabe kommt, werde das Freibad eröffnet. Und dann gelten in jedem Fall bestimmte Hygieneregeln.

Wie genau diese aussehen sollen, hat das Gesundheitsministerium des Landes NRW am Wochenende festgelegt. Demnach wird es auch im Freibad des Solebads eine begrenzte Anzahl an Besuchern geben. Diese müssen dann registriert werden, um mögliche Infektionsketten verfolgen zu können.

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Auch ein Sicherheitsabstand ist beim Besuch einzuhalten. Wie das in der Praxis konkret aussehen soll, kann Thöne noch nicht sagen, weil es zunächst noch abgestimmt werden muss. Man plant aber mit visuellen Hilfen.

„Ich denke, wir werden Leinen in das Becken ziehen, damit man ein räumliches Gefühl davon bekommt, wie viel 1,50 Meter im Wasser bedeuten. Anders wird es nicht gehen. Wir können ja schlecht sagen, dass die Leute rechts die Bahnen hoch und links die Bahnen wieder runter schwimmen sollen“, erklärt Thöne.

Visuelle Hilfen für den Sicherheitsabstand

Auch im Liegebereich soll es eine visuelle Hilfe geben. Mit den eigenen Mitarbeitern werde man kontrollieren, ob sich die Besucher an die Sicherheitsabstände halten, erklärt Thöne, der aber gleich auch an die Vernunft der Besucher selbst appelliert.

Sie sollten möglichst mit Badekleidung ins Freibad kommen, weil es im Außenbereich nur provisorische Umkleidebereiche geben wird. Weil das Solebad noch geschlossen bleibt, können die Besucher nur die Kaltwasserduschen im Freibad nutzen. Der Kiosk hingegen soll mit dem Freibad geöffnet werden.

Das Solebad mit seinem Solebecken, in dem gerade die Sprudelliegen saniert werden, soll - Stand jetzt - Mitte Juni wieder für den Schwimmbetrieb freigegeben werden.

Das 50-Meter-Becken ist mit Wasser gefüllt. Bald sollen hier wieder Gäste schwimmen.

Das 50-Meter-Becken ist mit Wasser gefüllt. Bald sollen hier wieder Gäste schwimmen. © Geising+Böker

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