Grund- und Gewerbesteuer

Grundsteuer B in Werne liegt deutlich über NRW-Durchschnitt

Die Grundsteuern in Werne sind höher als in anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Das geht aus den neuesten Zahlen des Statistischen Landesbetriebes IT.NRW hervor.
Die Grundsteuern in Werne sind höher als im NRW-Durchschnitt. © obs

Die wichtige Grundsteuer B (bedeutsam für Eigentümer und Mieter) in Werne ist im NRW-Durchschnitt deutlich höher als in anderen Kommunen. Das geht sowohl aus den statistischen Daten für das Jahr 2019 als auch für 2020 des Landesbetriebes IT.NRW hervor. Die meisten Hebesätze für die Grundsteuer B liegen zwischen 400 bis 499 Prozent. In Werne waren es hingegen 2019 und auch 2020 665 Prozent. Damit liegt die Stadt NRW-weit auf Rang 79 der höchsten Hebesätze (1=höchster).

Grundsteuer A liegt knapp über anderen NRW-Kommunen

Bei der Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) liegt Werne mit 400 Prozent ebenfalls über dem Durchschnitt, wenn auch nur knapp. 300 bis 399 Prozent berechnen die Kommunen landesweit im Schnitt. In Werne sind es in den beiden zurückliegenden Jahren je 400 Prozent gewesen (Platz 49). Bei der Gewerbesteuer liegt Werne auf Platz 196 und damit im Landesdurchschnitt mit 445 Prozent. Zwischen 400 und 499 Prozent sind es in der Regeln NRW-weit.

Bei den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen reichte die Spanne bei der Grundsteuer A von 130 Prozent (Verl im Kreis Gütersloh) bis 870 Prozent (Hürtgenwald im Kreis Düren). Den geringsten Hebesatz bei der Grundsteuer B meldete mit 230 Prozent ebenfalls Verl, den höchsten mit 959 Prozent Bergneustadt (Oberbergischer Kreis). Der Gewerbesteuerhebesatz war in Monheim am Rhein (Kreis Mettmann) mit 250 Prozent am niedrigsten und in Oberhausen mit 580 Prozent am höchsten, so IT.NRW.

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