Hundekot am Eschenweg: Keine Besserung, aber Diskussionen in sozialen Medien

hzHundekot-Problem

Der Verbindungsweg zwischen Eschenweg und Breielstraße wird seit Jahren von Hunden als Toilette benutzt. In sozialen Netzwerken wird die Hundekot-Problematik ausgiebig diskutiert.

Werne

, 09.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Ich traute meinen Augen nicht - einen ganzen Tag lang wurde kein Haufen vor mein Gartentor gelegt“, erzählt Siegfried Negrassus (60). Doch das änderte sich schnell wieder: Lediglich am Tag nach unserer Berichterstattung war der Zwischenweg zwischen Eschenweg und Breielstraße frei von Hundehäufchen. Danach ging es munter weiter.

„Ändern wird sich nur etwas, wenn die Stadt wirklich verstärkt kontrolliert“, vermutet Negrassus, der sich seit Jahren durch Exkremente vor seinem Garten belästigt fühlt. Die Stadt erarbeitet aktuell ein neues Konzept, in dem es auch um derartige Kontrollen geht. Wie und wo kontrolliert werden soll, wird im Februar vorgestellt.

Von seinen Nachbarn habe Negrassus viel positives Feedback geerntet. „Endlich sagt mal jemand etwas gegen die Haufen“, meinten sie.

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Auch auf Facebook diskutierten unsere Leser über das Problem:

Eine Leserin, die selber einen Hund hat, berichtet: „Wie oft finde ich an Gehwegen Haufen (finde). Und da stehen teilweise in unmittelbarer Nähe sogar Tütenspender. Da könnte ich regelmäßig kotzen; diese Hundehalter machen unseren Ruf kaputt.“

Ähnliche Erfahrungen hat eine andere Hundehalterin gemacht: „Schön ist es auch in andere Kacke zu treten während man die von seinem Hund aufhebt. Oder beim Aufheben trotzdem noch von anderen Leuten blöd angeguckt oder dumm kommentiert wird.“

„Mit gefülltem Kotbeutel zu spazieren ist nicht so toll“

Die Entsorgung der Häufchen sei laut einer weiteren Leserin nicht immer leicht:

„Leider ist es heute so, dass man die Kotbeutel wegen mangelnder Mülleimer nicht mehr entsorgen kann. Eine halbe Stunde mit einem gefüllten Kotbeutel durch die Gegend zu spazieren ist natürlich nicht so toll. Städte und Gemeinden sollten sich da vielleicht auch ein wenig Gedanken machen“

Diskutiert wurde auch über die Kotbeutel an sich: „Finde es immer absurd ein biologisch abbaubares Produkt in einer Plastiktüte zu verpacken“, schreibt eine Leserin.

Hundebesitzer ärgern sich über menschliche Hinterlassenschaften

Ähnlich sieht es eine weitere Leserin. Sie prangert gleichzeitig die Nicht-Hundebesitzer an, die sich auch mal daneben benehmen: „Es kotzt mich an, dass sich jeder über ein biologisch abbaubares Häufchen aufregt, gleichzeitig aber seinen Coffee-to-go-Becher ins Gebüsch wirft oder mal ganz gepflegt mitten auf den Gehweg kotzt.“

Zwar nicht gegen die Hinterlassenschaften der Menschen, wohl aber gegen Hunde gebe es ein Hausmittelchen, erzählt eine Facebook-Nutzerin: „Immer wieder mal ein paar Tropfen Essigessenz versprühen, dann gehen die Hunde weg. Der Essig reizt die Nase, verletzt sie aber nicht. Da Hunde sich immer merken, wo es unangenehm ist, meiden sie auf Dauer diese Stelle.“

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