IWK zündete närrisches Feuerwerk

WERNE Sitzungspräsident Michael Holtmann feuerte zum närrischen Jubiläum in der Galasitzung der Interessengemeinschaft Werner Karneval (IWK) - sie fand zum 33. Mal statt - so einige Raketen ab. Und sie zündeten.

von Von Jörg Weber

, 13.01.2008, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rund 300 närrische Gäste und Freunde des Werner Karnevals erlebten am Samstag im Kolpingsaal ein humoristisches Feuerwerk, dass sich die IWK sicherlich einiges kosten ließ. Die erste Rakete des Abends ging für die Beckumer Stadtwache über die Bühne.

Drei äußerst biegsame Tenöre

Der erste richtige "Brüller" war aber der Auftritt der drei Gardetenöre, die mit ihren Schuhen an einer biegsamen Feder in einem Kasten festgemacht waren und sich zum Gesang von links nach rechts bogen. 45 Grad zur Seite oder sogar fast die vollen 90 Grad nach vorne und hinten. Der Saal stand Kopf und forderte Zugaben. 

Von den drei Büttenrednern bekam Bernd Händel als italienischer Mafia-Bodyguard "Sylvester Capone" seine Raketen. So richtig gezündet hat die Nummer allerdings erst im zweiten Teil, als sich Händel als begnadeter Stimmenimitator empfahl und plötzlich Gerd Rugenbauer, Franz Beckenbauer, Jürgen Klinsmann oder Edmund Stoiber, Gerhard Schröder, Norbert Blüm, Helmut Kohl und Franz-Josef Strauß im Kolpingsaal zu hören waren.

Büttenreden stießen auf geteiltes Echo

Dahinter mussten die zwei anderen Büttenredner, Lolli aus Herne (Lothar Wolters) und der singende Wirt (Helmut Schröders), deutlich zurückstehen. Sie gingen mit ihren Witzen über Frauen oder den FKK-Strand auch häufig unter die Gürtellinie - und das stieß beim Werner Publikum auf ein gemischtes Echo.

Ein Leckerbissen, optisches Highlight und die letzte Rakete des Abends war der Auftritt der Aasee-Nixen aus Münster. Nur war aus zeitlichen Gründen keine Zugabe drin, weil der stimmige Capone zeitlich überzogen hatte. Alles in allem: Eine hochkarätige Sitzung, die Spaß machte, aber nur auf importierte Showacts setzte.

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