Spendenaufruf der Kapuziner

Kloster-Heizung in Werne defekt: Fundamente sind in Gefahr

Vor wenigen Wochen war die Freude groß, als die Kapuziner nach langer Renovierungsphase ihre Kirche wieder öffnen konnten. Doch jetzt schockt eine neue Hiobsbotschaft die Brüder.
Erst kürzlich wurde die Renovierung der Klosterkirche (hier ein Archivbild) beendet. Jetzt steht die teure Sanierung der Heizungsanlage an. Das Kloster bittet um Spenden. © Eva-Maria Spiller (A)

Vor wenigen Wochen wurde die Renovierung der Klosterkirche und des Chorraumes bis auf wenige Kleinigkeiten abgeschlossen – und die Kirche neu eröffnet. Die Freude bei den Kapuzinern vor Ort in Werne war groß, doch vor wenigen Tagen folgte die Ernüchterung. Denn: Die Heizungsrohre des Klosters sind defekt. Die Sanierung verschlingt einen hohen Betrag. Das Kloster bittet dringend um Spenden.

Der erste Scheck ist schon da. Philipp Gärtner (r.) überreicht im Namen der Volksbank einen Scheck über 5000 Euro an den Vorsteher des Werner Kapuziner-Klosters, Pater Romuald.
Der erste Scheck ist schon da. Philipp Gärtner (r.) überreicht im Namen der Volksbank einen Scheck über 5000 Euro an den Vorsteher des Werner Kapuziner-Klosters, Pater Romuald. © Volksbank Kamen-Werne © Volksbank Kamen-Werne

Das Heizsystem verliert jeden Tag mehrere hundert Liter Wasser. Fachleute können die undichte Stelle nicht lokalisieren. „Bei den regelmäßigen Überprüfungen des Wasserverbrauches haben wir einen außergewöhnlich hohen Verbrauch bemerkt. Dazu kam ein starkes Gluckern in den Heizkörpern“, berichtet Bruder Romuald Hülsken, der den Konvent in Werne leitet. Die Heizung der renovierten Kirche ist nicht betroffen, sie verfügt über eine elektrische Fußbodenheizung.

Kosten von 80.000 bis 100.000 Euro

Die Kapuziner vor Ort müssen nun das Leitungssystem erneuern lassen, da sonst Schäden an den Fundamenten der Kirche und des Klosters entstehen können. Die Kosten dafür liegen laut Sachverständigem zwischen 80.000 und 100.000 Euro. Nötig ist, ein neues Leitungssystem vom Fußboden des Klosters bis zum Dachgeschoss zu verlegen und an die vorhandenen Heizkörper anzuschließen. Dabei fallen auch Arbeiten für Schreiner, Trockenbauer und Maler an.

„Es soll nach Ostern losgehen, bis dahin sind alle Planungen und Genehmigungen durch“, sagt Bruder Romuald. Die Arbeiten werden rund vier bis sechs Wochen dauern. Für die kommenden Monate müssen die Kapuziner im Kloster und auch die im Gebäude tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas mit elektrischen Heizöfen den winterlichen Temperaturen trotzen. Die haben verschiedene Werner Firmen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Kapuziner-Chef: „Wir benötigen Ihre Hilfe.“

„Wir benötigen Ihre Hilfe“, sagt Bruder Christophorus Goedereis, Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz in München. „Nach den Investitionen für die Kirchensanierung in Werne sowie nach den Einnahmeverlusten quer durch die Ordensprovinz seit Beginn der Coronazeit ist diese neue Investition eine große Herausforderung für uns alle. Aber wir müssen alles dafür tun, um Schäden am Fundament von Kirche und Kloster zu verhindern. Die Kapuziner von Werne und die Deutsche Kapuzinerprovinz danken Ihnen sehr für Ihre Spende!“

Hier können Sie spenden:

Spendenkonto: Volksbank Kamen-Werne e.G.

IBAN: DE49 4436 1342 0000 0190 00

Kapuzinerkloster Werne, Südmauer 5, 59368 Werne.

Spendenkonto: Sparkasse an der Lippe

IBAN: DE23 4415 2370 0000 0190 00

Kapuzinerkloster Werne, Südmauer 5, 59368 Werne.

Das Kloster kann Spendenbescheinigungen ausstellen.

Lesen Sie jetzt