Otto von Bismarck am Taufstein Kirche St. Christophorus in Werne.
Otto von Bismarck am Taufstein Kirche St. Christophorus. © Schwarze/ dpa/ Montage Püschner
Werner Stadtgeschichte

Kulturkampf in Werne: „Bismarck hat sich am Weihwasser die Finger verbrannt“

Der Streit zwischen Otto von Bismarck und Papst Pius IX. hat in Werne bis heute Spuren hinterlassen. In der Kirche St. Christophorus ist der Kulturkampf sogar noch recht präsent.

Vikar Bernhard Spithöver wird 1875 mit Gefängniswagen und berittenem Polizisten ausgewiesen, verurteilt wegen gesetzwidrigen Verhaltens. Sein Vergehen hat darin bestanden, dass er Messen gelesen, Beichte gehört und gepredigt hat. Zudem werden Kirchenbücher, Siegel und das Vermögen der Pfarrdechanei Werne beschlag­nahmt, das Pfarrhaus wird verschlossen. Das Kapuzinerkloster wird wie alle Klöster aufgelöst, die Mönche werden vertrieben. Die Werner Katholiken sind empört. Es kommt zu revolutionären Straßenaufläufen.

Kampfmaßnahmen bewirken seelischen Notstand

Viel Zuspruch für die Herz-Jesu-Bruderschaft

Kompromissfrieden zwischen Bismarck und dem Papst

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