Mit Schwimmnudeln: So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals

hzStraßenkunstfestival

Seit Freitagnachmittag findet das diesjährige Straßenkunstfestival in der Freilichtbühne in Werne statt. Bis Sonntag gibt es dort mehrere Live-Acts zu sehen.

Werne

, 28.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Aus dem Straßenfestival ist in diesem Jahr coronabedingt „Straßenkunst“ geworden. Und die findet nicht wie gewohnt in der Werner Innenstadt statt, sondern in der Freilichtbühne.

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Zum Auftakt am Freitag (28. August) wurde nicht lange gefackelt. Pünktlich um 15 Uhr gab es statt einer großen Eröffnungszeremonie direkt den ersten Act. „Es sollen ja die Künstler im Vordergrund stehen“, erklärte Carolin Brautlecht von Werne Marketing während der Veranstaltung. Eine kurze Eröffnungsrede des Bürgermeisters Lothar Christ gab es dann am Freitag noch bei der Vorstellung um 18 Uhr.

An den Plätzen lagen Schwimmnudeln

Aber bevor die Straßenkunst losging, wurde, wie es mittlerweile üblich ist, auf die Corona-Schutzmaßnahmen hingewiesen: Die Maske auf dem Weg zum Platz aufsetzen - angekommen darf sie abgesetzt werden - und natürlich an den Mindestabstand denken.

Um diesen mit einem Augenzwinkern zu veranschaulichen, lagen an manchen Plätzen Schwimmnudeln sowie Karten, die hochgehalten werden sollten, wenn jemand Verpflegung bestellen möchte. So sollte vermieden werden, dass die Verkäufer ständig durch die Reihen laufen müssen.

Circa 80 bis 100 Besucher fanden sich zum Start in der Freilichtbühne ein. Dass jede zweite Reihe leer war, lag nicht am fehlenden Zuspruch, sondern natürlich an dem notwendigen Mindestabstand.

„Wir haben mit circa 100 Besuchern gerechnet“, sagte Britta Löchter von Werne Marketing. Dass die erste Veranstaltung meist die am schwächsten besuchte sei, liege an der Zeit. Freitagnachmittag würden die meisten noch arbeiten. Das wäre aber auch schon so gewesen, als die Veranstaltung noch in der Stadt stattgefunden habe.

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So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals

Impressionen von der Auftaktveranstaltung des Straßenkunstfestivals am Freitag.
28.08.2020
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So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals.© Tobias Larisch
So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals.© Tobias Larisch
So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals.© Tobias Larisch
So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals.© Tobias Larisch
So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals.© Tobias Larisch
So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals.© Tobias Larisch
So lief der Auftakt des Straßenkunstfestivals.© Tobias Larisch

Das spiegelte sich auch im Publikum wider. Dort waren vor allem Familien und Senioren, meistens in Gruppen, anwesend. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch.

Beim ersten Act, der „One Woman Company“, sorgte die Künstlerin direkt für Stimmung und band die Zuschauer in ihr Programm ein – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn sie holte Anwesende für das ein oder andere Kunststück auf die Bühne. Mehrere „Freiwillige“ wurden zum Teil der Show, die völlig ohne Worte stattfand.

Die Zuschauer bekamen Lob

Für noch mehr Stimmung, allein durch laute Musik, sorgte die folgende internationale Gruppe aus mehreren Franzosen und einem Brasilianer, die eine akrobatische Darbietung hinlegte und sich dafür auch Unterstützung von Anwesenden holte.

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Generell bekamen die Zuschauer ein Lob von Carolin Brautlecht. „Es war alles total unkompliziert. Viele Besucher hatten sich schon im voraus informiert und waren auf den Einlassprozess vorbereitet. Das war wirklich ein perfektes Publikum.“

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