Ein Plakat mit der Aufschrift „Sommer, Sonne, Zwangsheirat“ hängt am Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Netzwerk aus Unna warnt vor der Ferien vor Ehe-Tourismus.
Ein Plakat mit der Aufschrift „Sommer, Sonne, Zwangsheirat“ hängt am Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Netzwerk aus Unna warnt vor der Ferien vor Ehe-Tourismus. © picture alliance/dpa
Zwangsehen im Kreis Unna

„Oft sind es starke Mädchen“: Netzwerk warnt vor Zwangsehen aus dem Kreis Unna

Die Sommerferien werden oft dazu genutzt, Mädchen im Ausland zwangszuverheiraten. Ein Netzwerk aus Unna mahnt Lehrer und Schüler, in den letzten Tagen vor den Ferien besonders aufmerksam zu sein.

Damals, vor 10 oder 15 Jahren, waren die Mädchen 12 Jahre alt, als ihre Familien sie gegen ihren Willen im Ausland verheiratet haben. Oft wartete dann ein Leben in der Türkei auf die Minderjährigen. Immerhin seien die Mädchen heute älter, 14 oder 15 Jahre, sagt Sevgi Kahraman-Brust, Sprecherin des Netzwerkes „Wegen der Ehre“ aus dem Kreis Unna. Und statt in die Türkei führt sie ihr Weg aus dem Kreis Unna heute oft in den arabischen oder persischen Raum, nach Marokko, Syrien oder Pakistan.

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Redakteurin
Gebürtige Münsterländerin, seit April 2018 Redakteurin bei den Ruhr Nachrichten, von 2016 bis 2018 Volontärin bei Lensing Media. Studierte Sprachwissenschaften, Politik und Journalistik an der TU Dortmund und Entwicklungspolitik an der Philipps-Universität Marburg. Zuletzt arbeitete sie beim Online-Magazin Digital Development Debates.
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