Umbau der Penningrode rückt näher Planungsbüro liefert ersten Entwurf

Redakteur
Autos fahren durch die Straße Penningrode.
Der Umbau von Penningrode und Ovelgönne steht bevor. Ein Planungsbüro hat bereits den ersten Entwurf vorgelegt. Vieles ist aktuell aber noch intern. © Jörg Heckenkamp
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Marode Radwege und Fahrbahnen, keine vernünftigen Querungshilfen und ziemlich viel Verkehr durch Autos und Lkws: Die Penningrode/ Ovelgönne sorgt schon lange für Frust – vor allem bei Anwohnern, Radfahrern und Fußgängern. Die Chancen auf Besserung stiegen deutlich, als die Straßenhoheit im Rahmen des Projektes „Werne neu verknüpft“ vom Land auf den Kreis überging. Dem obliegt nun die Sanierung beziehungsweise Umgestaltung von Fahrbahn und Radweg. Die Stadt Werne ist hingegen für den Bürgersteig und Parkraum zuständig.

Das beauftragte Planungsbüro hat nun den ersten Entwurf für die Umgestaltung vorgelegt, wie Adrian Kersting im Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Klimaschutz erklärte. „Der erste Entwurf sieht sehr gut aus, ist aber noch nicht planungsreif. Es sind auch noch weitere Untersuchungen nötig – insbesondere in den Kreuzungsbereichen“, so der Leiter der Abteilung Straßen und Verkehr bei der Stadt Werne.

Viele Dinge seien aktuell noch intern, ein paar Details nannte Kersting dann allerdings doch: „Es ist für alle Beteiligten relativ klar, dass am Goetheweg ein Kreisverkehr gebaut werden soll.“ Zudem werde man sich noch genauer mit dem Rückstauproblem beschäftigen und dabei unter anderem schauen, inwiefern man etwas an den Ampelanlagen zwischen Hansaring und Bahnhofstraße optimieren kann.

Klar ist auch: Bereits im Januar soll die erste Beteiligungsrunde mit Anwohnern stattfinden. Letztere können dann ihre eigenen Ideen und Wünsche mit einbringen. „Wir wollen die Anwohner bei dem Konzept mitnehmen und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen“, betonte Kersting. Mit der Umsetzung der Maßnahmen sei jedoch frühestens Ende 2023 zu rechnen.

Ein Mann fährt über den Radweg an der Penningrode.
Baumwurzeln wollen ins Freie – und sorgen für mehrere große Huckel hintereinander. Ein Ärgernis für Radfahrer. © Jörg Heckenkamp

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