Pflegeeltern wie Marion (hier im Sommer 2018) kümmern sich in Werne mit der Jugendhilfe um Kinder, die nicht in ihrer Ursprungsfamilie bleiben können.
Pflegeeltern wie Marion (hier im Sommer 2018) kümmern sich in Werne mit der Jugendhilfe um Kinder, die nicht in ihrer Ursprungsfamilie bleiben können. © Andrea Wellerdiek
Pflegefamilien

Pflegefamilien in Corona-Zeiten: „Sie hat ganz schnell Mama zu mir gesagt“

Nicht alle Kinder können bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Für sie sucht die Jugendhilfe Werne ein neues Zuhause - übergangsweise oder für immer. Hat sich die Lage in Coronazeiten verändert?

Die kleine Mia (alle Namen geändert) ist zwei Jahre alt. Sie ist sehr liebesbedürftig und Bezugspersonen sind ihr wichtig. Zusammen mit ihren Pflegeeltern Heike und Rolf entdeckt sie gerne die Natur. Dort sucht sie Steine, Stöcke und Kastanien, um nach dem Spaziergang etwas Schönes zu basteln. Die Drei genießen ihre gemeinsame Zeit in vollen Zügen. Doch irgendwann muss sich das Ehepaar aus Werne von Mia verabschieden. Denn sie sind nur ihre Eltern auf Zeit.

Pflegestellen als Familien auf Zeit

„Abschied nehmen ist für uns und die Kinder nicht einfach“

Häusliche Gewalt ist einer der Hauptgründe

Mangel an Pflege- und Bereitschaftsfamilien

Rasche Akzeptanz als erste Bezugsperson

„Egal, wo wir alle herkommen, wir sind eine Familie“

Das sollte eine Pflege- oder Bereitschaftspflegefamilie mitbringen

Über die Autorin
Freier Mitarbeiter
Neben dem Journalistik-Studium unterstützt Charlotte Schuster die Redaktion in Werne. Im Sommer 2020 hat sie ein Praktikum bei den Ruhr Nachrichten absolviert, welches ihr die schönen Seiten des Lokaljournalismus gezeigt hat.
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