Preise fürs Theater-Abo im Kolpingsaal steigen nicht so stark wie geplant

Theater-Aufführungen

14 Jahre nach der letzten Preiserhöhung fürs Theater-Abo wollte das Kulturbüro einen Aufschlag. Doch die Politik hatte andere Vorstellungen von der Preisgestaltung im Kolpingsaal.

Werne

, 23.11.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Preise fürs Theater-Abo im Kolpingsaal steigen nicht so stark wie geplant

Das Theater-Abo führt bekannte Schauspieler nach Werne, wie etwa im vergangenen Jahr Ulla Wagener und Martin Lindow. © Jörg Heckenkamp (A)

Ist nach 14 Jahren die Erhöhung der Eintrittspreise zum Theater-Abo im Werner Kolpingsaal gerechtfertigt? Darüber bestand am Donnerstagabend in der Sitzung des Kulturausschusses grundsätzliche Einigung. Nur über das Wie gab es verschiedene Ansichten.

Das Kulturbüro hatte den Vorschlag gemacht, die Preise für die Einzeltickets in allen Sitzplatz-Kategorien einheitlich um 2 Euro zu erhöhen. Die Einzelkarte für die besten Reihen wäre demnach von 18 auf 20 Euro geklettert, die für die hintersten Reihen von 14 auf 16. Die Abo-Preise wären in ähnlicher Weise gestiegen.

CDU hat einen Alternativ-Vorschlag fürs Theater-Abo

„Wir als CDU haben einen Alternativ-Vorschlag“, meldete sich nach der Vorstellung dieser Pläne Ratsherr Jörg Weber zu Wort. Den Christdemokraten missfiel der lineare Aufschlag von 2 Euro für alle Kategorien. Das würde bedeuten, dass diejenigen, die sich nur preiswerte Karten leisten können, prozentual höher belastet würden.

Vorschlag von Weber: ein gestaffelter Aufschlag. Die beste Platz-Kategorie kostet 3 Euro mehr, die mittlere 2, die schlechteste 1 Euro. Das fand einhellige Zustimmung bei allen anderen Fraktionen.

Ermäßigung bleibt bei 50 Prozent

Die Idee der Verwaltung, die Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, etc. von bislang 50 auf nur noch 20 Prozent herunterzufahren, lehnte der Ausschuss ab. Es bleibt bei 50 Prozent.

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