Rainer Tappe - Top: Geringe Müllgebühren. Flop: Gerangel um Stadtnamen

hzBester Bürgermeister

Wir fragen Sie: Wer war der beste Bürgermeister Wernes in den vergangenen drei Jahrzehnten? Wir haben mit allen vier noch lebenden Amtsträgern gesprochen. Heute Rainer Tappe.

Werne

, 30.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rainer Tappe, erster Sozialdemokrat an der Spitze Wernes, regierte von 2004 bis 2009. Als eines seiner „Highlights“ in dieser Zeit wertet der 66-Jährige das Vorfinanzierungsprojekt zur Vollendung der Ortsumgehung L518n. „Das war langwierig und bedeutete viel Arbeit, aber es hatte auch Beispielcharakter.“ Letztlich habe man aber die von den Bürgern aufgebrachten Gelder gar nicht benötigt.

Tappe lag die Gründung des Senioren- und Behindertenbeirates am Herzen

Am Herzen habe ihm die Gründung des Senioren- und Behindertenbeirates gelegen, der bis heute existiert. In seine Amtszeit, erinnert er sich, fiel auch die Neuaushandlung des Abfallbeseitigungs-Vertrages, „der den Bürgern spürbare Entlastung gebracht hat“.

Gut in Erinnerung habe er noch den Kontakt zu den Bürgern. Vor allem die Bürgermeister-Sprechstunde im Sommer auf dem Marktplatz, „das war schön, da kam man gut mit den Menschen ins Gespräch. Das habe ich richtig gerne gemacht.“

Und der größte Fehlschlag in Tappes Amtszeit?

An echte Fehlschläge erinnert er sich nicht, „aber an das unselige Gerangel im ersten Jahr um den Namen ‚Werne an der Lippe‘. Das war doch reiner Showkampf und hat Kraft gekostet.“

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