Rettungseinsatz in der Fußgängerzone mit Hubschrauber Christoph 8

Video vom Rettungshubschrauber

Innerhalb einer Woche landete zum zweiten Mal ein Rettungshubschrauber in Werne. Dieses Mal wegen eines Notfalles in der Fußgängerzone. Der Hubschrauber musste weiter weg aufsetzen.

Werne

, 28.02.2020, 13:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zu einem Rettungseinsatz kam es am Freitagmittag, 28. Februar, in der Steinstraße. Der Rettungswagen brachte den Patienten zum Hubschrauber, der auf dem Parkplatz am Hagen wartete.

Zu einem Rettungseinsatz kam es am Freitagmittag, 28. Februar, in der Steinstraße. Der Rettungswagen brachte den Patienten zum Hubschrauber, der auf dem Parkplatz am Hagen wartete. © Andrea Wellerdiek

Zu einem erneuten Einsatz des Rettungshubschraubers kam es in dieser Woche in Werne. Am Dienstag, 25. Februar 2020, war der in Lünen stationierte Helikopter Christoph 8 in der Nähe der Uhlandschule gelandet. Dabei handelte es sich um einen sogenannten internen Notfall. Den gab es auch am Freitag, 28. Februar, in einer Wohnung in der Fußgängerzone an der Steinstraße.

Bei einen internen Notfall kann es sich um einen akuten Herzinfarkt, einen schweren häuslichen Unfall oder Ähnliches handeln. In der Fußgängerzone konnte der Hubschrauber nicht landen. Die nächste Landemöglichkeit wäre der Marktplatz gewesen, aber der war wegen des Wochenmarktes voll mit Ständen.

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Also musste sich der Rettungshubschrauber, der gegen 12 Uhr einflog, einen anderen Landesplatz suchen. Er ging auf dem hinteren Teil des Parkplatzes Hagen am Solebad nieder. Mit an Bord war ein Notarzt. „Wenn unser Notarzt woanders im Einsatz ist, wird Hilfe aus der Luft beordert, weil das am schnellsten geht“, erklärt Hartmut Kröger, Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Werne.

Am Freitagmittag sei der Notarzt in Bergkamen-Rünthe im Einsatz gewesen. Deshalb wurde der Rettungshubschrauber Christoph 8 alarmiert. Der Notarzt eilte dann zum Notfall in die Steinstraße.

Dort wurde die kranke Person versorgt und laut Kröger mit dem Rettungwagen in das Krankenhaus nach Lünen gebracht. Der Notarzt flog gegen 12.30 Uhr wieder mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 davon.

Auch wenn der Einsatz des Hubschraubers mit hohen Kosten verbunden ist, wird somit eine schnelle Versorgung der Patienten gewährleistet.

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