Säure-Alarm-Übung für die Feuerwehr in Werne

Am Konrad-Adenauer-Platz

Säure-Alarm in der Saschi Farben GmbH am Konrad-Adenauer-Platz in Werne. Moment: Diese Firma gibt es doch gar nicht. Richtig: Es handelte sich dabei ja auch nur um eine Übung für die Feuerwehr. Und so sah die aus.

WERNE

29.09.2014, 13:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der praktischen Übung ging es hinunter in die Farben-Firma, die eigentlich die Waschhalle der Feuerwehr Werne war.

Bei der praktischen Übung ging es hinunter in die Farben-Firma, die eigentlich die Waschhalle der Feuerwehr Werne war.

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Säure-Übung für die Feuerwehr Werne

Wie müssen sich die Feuerwehrleute bei Chemie- oder Atom-Einsätzen verhalten? Darum ging es am Samstag bei den Übungen für die Feuerwehr in Werne.
27.09.2014
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Einsatz im Chemikalien-Schutzanzug: Die Feuerwehr aus Werne bei den Vorbereitungen.© Foto: Feuerwehr Werne
Bei der praktischen Übung ging es hinunter in die Farben-Firma, die eigentlich die Waschhalle der Feuerwehr Werne war.© Foto: Feuerwehr Werne
Der Fall, den die Feuerwehr bewältigen musste: In der Firma sollten ätzende Gase austreten.© Foto: Feuerwehr Werne
Dementsprechend mussten die Feuerwehrleute auch Atemschutzmasken anlegen.© Foto: Feuerwehr Werne
Nach dem Einsatz in der Halle ging es draußen zur Dekontamination.© Foto: Feuerwehr Werne
Die weitere Aufgabe: Die Feuerwehrleute mussten einen der Kollegen retten.© Foto: Feuerwehr Werne
Im Auffangbehälter wurden die giftigen Substanzen vorsichtig wieder nach draußen gebracht.© Foto: Feuerwehr Werne
Die Feuerwehr aus Werne hatte auch mehrere theoretische Aufgaben zu erfüllen. Im Institut der Feuerwehr in Münster gibt es eine Muster-Stadt, die aus Modell-Eisenbahnplatten zusammengesetzt ist.© Foto: Feuerwehr Werne
In diesem Fall war ein Transporter bei einem Unfall umgekippt und hatte radioaktive Ladung verloren.© Foto: Feuerwehr Werne
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In der Waschhalle der Freiwilligen Feuerwehr Werne am Konrad-Adenauer-Platz, die mit Disconebel gefüllt war. Die Sichtweite betrug nur einen Meter.

Sie schätzte die Situation ein und sperrte zunächst den Gefahrenbereich ab. Spezialkräfte mit Chemikalien-Schutzanzügen und Atemschutzgerät gingen hinein. Auffangbehälter, Pumpen und Abdichtmaterial kamen zum Einsatz. Nach weniger als 15 Minuten ging schon der erste Trupp vor, um die Säure-Leitung mit Manschetten wieder abzudichten. Parallel dazu hatte eine andere Gruppe Feuerwehrleute einen Dekontaminationsplatz eingerichtet.

In dieser Übung stellte sich einer der Feuerwehrleute ohnmächtig. Drei Kollegen schafften ihn aus dem Gefahrenbereich und übergaben ihn nach der Dekontamination einem fiktiven Notarzt.

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Säure-Übung für die Feuerwehr Werne

Wie müssen sich die Feuerwehrleute bei Chemie- oder Atom-Einsätzen verhalten? Darum ging es am Samstag bei den Übungen für die Feuerwehr in Werne.
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Einsatz im Chemikalien-Schutzanzug: Die Feuerwehr aus Werne bei den Vorbereitungen.© Foto: Feuerwehr Werne
Bei der praktischen Übung ging es hinunter in die Farben-Firma, die eigentlich die Waschhalle der Feuerwehr Werne war.© Foto: Feuerwehr Werne
Der Fall, den die Feuerwehr bewältigen musste: In der Firma sollten ätzende Gase austreten.© Foto: Feuerwehr Werne
Dementsprechend mussten die Feuerwehrleute auch Atemschutzmasken anlegen.© Foto: Feuerwehr Werne
Nach dem Einsatz in der Halle ging es draußen zur Dekontamination.© Foto: Feuerwehr Werne
Die weitere Aufgabe: Die Feuerwehrleute mussten einen der Kollegen retten.© Foto: Feuerwehr Werne
Im Auffangbehälter wurden die giftigen Substanzen vorsichtig wieder nach draußen gebracht.© Foto: Feuerwehr Werne
Die Feuerwehr aus Werne hatte auch mehrere theoretische Aufgaben zu erfüllen. Im Institut der Feuerwehr in Münster gibt es eine Muster-Stadt, die aus Modell-Eisenbahnplatten zusammengesetzt ist.© Foto: Feuerwehr Werne
In diesem Fall war ein Transporter bei einem Unfall umgekippt und hatte radioaktive Ladung verloren.© Foto: Feuerwehr Werne
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Bereits vor dem Einsatz in Werne standen die Feuerwehrleute am Modell einer Stadt im Institut der Feuerwehr in Münster. Erste Herausforderung: ein Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Transporter, der radioaktive Ladung verloren hatte. Zweite Aufgabe: Aceton, das aus einem Tanklastzug ausströmte und sechs Menschen verletzte. Dritte Hürde dann: ein Unfall an einer Tankstelle mit einer kaputten Zapfsäule und Außentemperaturen von mehr als 30 Grad, sodass eine Explosion drohte.

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