Sanierung der Wiehagen-Schule beginnt

Formaldehyd-belastet

WERNE Ganz schnell geht es jetzt los mit der Sanierung der Wiehagen-Schule: Schon in der nächsten Woche sollen die Bodenplatten auf dem Spitzboden, die Formaldehyd ausdünsten, ausgetauscht werden.

von Von Irene Steiner

, 02.07.2009, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sanierung der Wiehagen-Schule beginnt

Die sanierungsbedürftige Wiehagen-Schule.

"Das geschieht über das Dach, damit nicht die Schulräume noch dadurch belastet werden, dass die Platten dadurch getragen werden", beschreibt Schulamtsleiterin Elke Kappen die Vorgehensweise. Rund 180 Platten werden ausgetauscht, rund 8300 Euro nimmt die Stadt Werne als Schulträger dafür in die Hand.

Eine andere Sache ist dagegen auch nach der erneuten Begehung der Schule mit dem Baubiologen Christoph Krause noch offen. In Begleitung von Vertretern der Lehrerschaft, der Eltern und der Stadt hatte der Sachverständige weitere Klassenräume begutachtet. Räume riechen unangenehm Allerdings nicht mit Messgeräten, sondern mit aufmerksamen Sinnen: "Wir waren uns alle einig, dass es in einigen Räumen unangenehm riecht. Ob es eine gesundheitliche Belastung gibt, ist unklar. Aber allein wegen der Geruchsbelästigung muss etwas geschehen", so Kappen. Und es geschieht auch etwas. Zwischenwände könnten die Quelle des unangenehmen Geruchs sein. "Die sollten ohnehin saniert werden", so Elke Kappen. Auch das geschieht in den Sommerferien.

In der zweiten Ferienhälfte wird Baubiologe Christoph Krause erneut die Belastung in der Schule messen. Denn eines will die Stadt sicher stellen: "Zu Beginn des Schuljahres soll keine Gefahr mehr bestehen", formuliert Elke Kappen das Ziel der Stadt als Schulträger der Wiehagenschule.

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