Nach vielen Jahren startet die letzte Sanierungsphase am Pfarrheim

Gemeinde St. Christophorus

Arbeiter bauen momentan ein Gerüst am Pfarrheim St. Christophorus in Werne auf. Es geht um Fassadenarbeiten. Arbeiten, die ursprünglich schon vor Jahren erledigt sein sollten.

Werne

, 06.05.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die letzte Phase der Renovierung des Pfarrheimes St. Christophorus in Werne hat begonnen. Die Gerüstbauer sind am Werk.

Die letzte Phase der Renovierung des Pfarrheimes St. Christophorus in Werne hat begonnen. Die Gerüstbauer sind am Werk. © Jörg Heckenkamp

Das Projekt Sanierung des Pfarrheimes St. Christophorus beschäftigt die Gemeinde bereits seit einem Jahrzehnt. Schon im Jahre 2011 hatte der damalige Pfarrdechant Niesmann einen Antrag beim Bistum Münster gestellt. Im Herbst 2013 war es dann soweit. Pfarrdechant Jürgen Schäfer, der Nachfolger Niesmanns, konnte den positiven Bescheid des Bistums verkünden.

Doch es sollte noch ein weiteres Jahr ins Land gehen, bis die Handwerker dem Gebälk des denkmalgeschützten Fachwerkhauses zu Leibe rückten. Schon damals war klar: Die im Innenhof gelegene Westseite, die sogenannte Wetterseite, war besonders stark angegriffen. Genau dieser Gebäudeteil ist es, den die Handwerker nun in Angriff nehmen.

Die Westfassade des Pfarrheimes hat besonders gelitten.

Die Westfassade des Pfarrheimes hat besonders gelitten. © Jörg Heckenkamp

Pfarrdechant Jürgen Schäfer kann auf Anfrage der Redaktion nicht genau sagen, warum es so lange gedauert hat, warum der eigentlich dringendste Teil der Gebäudesanierung erst jetzt auf der Agenda steht. Er sagt: „Was lange währt, wird endlich gut.“ Es sei allerdings schwierig gewesen, fachkundige Handwerker für die Sanierung einer denkmalgeschützten Fachwerkfassade zu finden.

Nun geht‘s also mit dem Gerüstbau los. Wie viel Zeit die Sanierung benötigt, ist unklar. Schäfer: „Bei so einem alten Gebäude weiß man erst, was an Arbeiten nötig ist, wenn man dran ist.“

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