Schwitzen im Mini-Gym: Das Fitness-Studio Feel Fit in Werne ermöglicht im Lockdown wieder ein Training für seine Mitglieder. Zum Start am Mittwochmorgen musste das Zelt noch vom Eis befreit werden. © Jörg Heckenkamp
Fitness-Studio im Lockdown

Schwitzen im Mini-Gym: Im Feel Fit in Werne kann wieder trainiert werden

Endlich wieder Training: Das Fitness-Studio Feel Fit in Werne bietet ab sofort wieder die Möglichkeit, vor Ort zu trainieren. Auch vor der drohenden Notbremse sieht sich der Inhaber gewappnet.

Hanteln stemmen, die Beine auf dem Crosstrainer schwingen oder Bauch- und Rückenmuskeln trainieren. All das ist im Feel Fit in Werne seit Mittwochmorgen (14. April) wieder vor Ort möglich. Mit vorheriger Anmeldung können Mitglieder wieder Geräte des Fitness-Studios nutzen.

Dafür haben die Verantwortlichen um Inhaber Frank Langer zwei große Zelte im Außenbereich des Studios aufgebaut. In diesem Mini-Gym können maximal zwei Personen aus einem Haushalt für 45 Minuten trainieren. Und zwar auch dann, wenn die Notbremse im Kreis Unna bei gleichbleibenden, hohen Inzidenzwerten über 100 greift.

Training im Feel Fit in Werne auch bei Notbremse möglich

„Wir bieten Individualsport draußen an. Da ist es egal, ob es eine Notbremse ab 100 gibt. Denn auch dann ist das Training allein oder mit dem Partner draußen erlaubt“, sagt Frank Langer. Wer endlich wieder vor Ort mit Fitness-Geräten etwas für seine Gesundheit tun möchte, muss sich vorab über eine App anmelden. Jeweils ein Zeitfenster von 45 Minuten können ausschließlich Mitglieder buchen.

RN-Redaktionsleiter Jörg Heckenkamp hat das „Zelt-Training“ am Mittwochmorgen ausprobiert.
RN-Redaktionsleiter Jörg Heckenkamp hat das „Zelt-Training“ am Mittwochmorgen ausprobiert. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

Höchstens ein weiteres Mitglied aus demselben Haushalt darf mittrainieren. Schon bei der Buchung werde deshalb anhand der Adresse geprüft, ob es sich um denselben Haushalt handelt, erklärt Langer. Mit der Anmeldung könne man die Rückverfolgung bei einer möglichen Infektion gewährleisten. Das Training an sich findet dann kontaktlos in einem der beiden 80 Quadratmeter großen und voneinander getrennten Zelte statt.

Studio bleibt weiter geschlossen

„Man trainiert für sich allein und ohne Trainer. Ein Mitarbeiter ist aber vor Ort, um zu schauen, ob alles klappt“, erklärt Langer. Das Studio an sich ist, wie Umkleiden und Toiletten, weiterhin geschlossen. Die Sportler kommen über den Parkplatz direkt zu dem Trainingsbereich, der mit einem Check-In nur für angemeldete Mitglieder geöffnet wird. Nach der Trainingszeit wird der Bereich gesäubert und desinfiziert, bis das nächste Mitglied an der Reihe ist.

In zwei voneinander getrennten Zelten können Mitglieder nun wieder an verschiedenen Geräten trainieren.
In zwei voneinander getrennten Zelten können Mitglieder nun wieder an verschiedenen Geräten trainieren. © Jörg Heckenkamp © Jörg Heckenkamp

„Wir wollten unseren Mitgliedern wenigstens im kleinen Rahmen etwas ermöglichen. Das Ganze bringt uns ein bisschen Normalität zurück“, sagt Langer. Und es wird bislang gut angenommen. Diese Woche sei bereits fast ausgebucht, so der Inhaber. Immer für eine Woche sind die Termine, die man von 9 bis 20 Uhr buchen kann, freigeschaltet. Das Angebot, das sich ausschließlich an die Mitglieder richtet, ist im Mitgliedsbeitrag inkludiert

Über die Autorin
Redaktion Werne
Studium der Sportwissenschaft. Nach dem Volontariat bei Lensing Media zunächst verantwortlich für die digitale Sonntagszeitung, nun in der Lokalredaktion Werne der Ruhr Nachrichten.
Zur Autorenseite
Avatar
Lesen Sie jetzt