Umbau der Selmer Landstraße Sichere Verbindung für Radfahrer geplant - Start schon 2023

Redakteur
Ein Traktor fährt über die Selmer Landstraße.
An der Selmer Landstraße - hier am Abzweig Varnhöveler Straße - fehlt ein Radweg. Das soll nicht mehr allzu lange so bleiben. © Winfried Hoch
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Um eine sichere, durchgehende Radverkehrsverbindung zwischen Werne und Selm zu schaffen, machen die beiden Kommunen gemeinsame Sache. Mithilfe eines Förderprogramms und des Landesbetriebs Straßen NRW soll bekanntlich unter anderem die Selmer Landstraße umgestaltet werden. Wie das aussehen könnte, erklärte Adrian Kersting aus der Abteilung Straßen und Verkehr der Stadt Werne nun im Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Klimaschutz.

Nach den aktuellen Entwürfen, die jedoch noch nicht „ausführungsreif“ seien, werde die Straße insgesamt etwa 1,20 m breiter sein als jetzt. Künftig soll es einen gemeinsamen Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 m geben. Dieser wird durch einen 1,25 m breiten bebauten Trennstreifen von der Fahrbahn abgegrenzt. Die Fahrspuren sollen jeweils knapp 3,10 Meter breit sein und einen Randstreifen von 50 cm erhalten. Das alles geschieht auf der südlichen Seite der Selmer Landstraße.

Ob denn auch eine Geschwindigkeitsreduzierung der aktuell erlaubten 100 km/h angedacht sei, wollte Ausschussmitglied Ulrich Höltmann (SPD) wissen. Kerstings Antwort: Bislang nicht, aber man könne den Vorschlag durchaus in die weiteren Planungsgespräche einbringen. Gewünscht hätten sich die Gemeinden, dass die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) zumindest auf eine der fünf Haltestellten auf der Verbindungsstraße verzichtet. Doch die VKU lehnte ab.

In den kommenden drei Monaten sollen die Planungen abgeschlossen sein. Dann müsste man auch zügig mit dem Bau beginnen, um tatsächlich auf die Fördermittel zugreifen zu können. Denn das geht – zumindest theoretisch – nur noch 2023.

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