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So schnitzt man einen Halloween-Kürbis

Kürbissuppe, Kürbismuffins oder Marmelade - der Kürbis ist vielseitig. Zu Halloween wird er aber traditionell ausgehöhlt vor die Tür gestellt, um böse Geister fernzuhalten. Hildegard Hülsmann aus Werne zeigt, wie das geht.
17.10.2019
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Für den Kürbis braucht man nur ein Messer und einen Löffel zum Aushöhlen. Einfacher klappt es mit speziellen kleinen Schaufeln und Sägen aus dem Handel. Um den Tisch zu schützen, bietet sich Zeitungspapier oder eine Wachstischdecke an. Wer nicht drauflos schnitzen möchte, braucht einen Filzstift oder Edding. Vermalt man sich, bekommt man die Striche mit Nagellackentferner wieder ab.
Schritt eins: Zuerst schneidet man mit einem stabilen Messer den Deckel des Kürbisses ab. Den kann man mit einem Zackenmuster, aber auch einfach kreisrund ausschneiden. Die Öffnung muss groß genug sein, um mit der Hand in den Kürbis zu kommen, damit man ihn aushöhlen kann. Der klassische Halloweenkürbis ist übrigens auch essbar. Die Kerne lassen sich einfach im Backofen trocknen.
Schritt zwei: Fruchtfleisch und Kerne müssen sorgfältig entfernt werden. Es gibt viele Tricks, um den fertigen Halloweenkürbis haltbarer zu machen - länger als zwei Wochen halten die ausgehöhlten Früchte aber so auch nicht. "Gemüse wird nunmal irgendwann schlecht. Dann müssen Sie eben noch einmal kommen, wenn der Kürbis vor Halloween schon hin ist", schlägt Hildegard Hülsmann vor.
Schritt drei: Nun wird die Fratze ausgeschnitten. Hildegard Hülsmann empfiehlt ein dickes, stabiles Messer oder eine Säge aus dem Halloweenbedarf. "Ich habe es mal mit einem Obstmesserchen versucht. Da ist mir die Klinge abgebrochen", erinnert sie sich. Wem das klassische Kürbisgesicht zu langweilig ist, kann sich im Internet inspirieren lassen. Dort gibt's viele kreative Kürbis-Ideen.
Schritt vier: Wichtig ist, dass der Kürbis sorgfältig geleert wurde. Dann stellt man ein Teelicht in den Kürbiskopf - schon ist der Halloweenkürbis fertig. Der Brauch, Kürbisse zu schnitzen ist viele Jahrhunderte alt und kommt aus Irland. Dort schnitzte man Laternen aus Rüben, um böse Geister fern zu halten. Als irische Einwanderer nach Amerika kamen, nahmen sie mit Kürbissen vorlieb.
Vor dem Schnitzen muss man natürlich erst einmal einen Kürbis kaufen. Die Wahl des richtigen Kürbisses fällt vielen schwer. Hildegard Hülsmann erklärt, dass sich prinzipiell jeder Kürbis zum Schnitzen eigne. Nur Zierkürbisse hätten eine zu harte Schale. Den perfekten runden Kürbis gebe es auch nicht, denn beim Wachsen muss der Kürbis auf einer Seite liegen. Die sei dann etwas platter.
Wer sich das Aushöhlen ersparen möchte, kann die Früchte auch einfach mit Lack-Eddings bemalen. Unversehrt halten sie sich natürlich viel länger. Am wohlsten fühlt sich der Kürbis bei einer Temperatur zwischen 10 und 15 Grad.
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