Solebad Werne möchte Energie sparen: Badleiter erklärt die Schwierigkeit dabei

Redakteur
Vier Männer sitzen nebeneinander an einem Tisch
Leiter Jürgen Thöne (l.) erklärte im Betriebsausschuss Bad, wie das Solebad Energie spart. © Tobias Larisch
Lesezeit

Temperatur spielt besonders im Wasser eine große Rolle. Schon ein Grad kann viel ausmachen. Im jüngsten Betriebsausschuss Bad in Werne hat Solebad-Leiter Jürgen Thöne vorgestellt, wie die Temperaturen in den Becken und Saunen angepasst wurden und was die Schwierigkeit dabei gewesen wäre.

„Es muss ein Gleichgewicht zwischen den Sparmaßnahmen und der Aufenthaltsqualität geben. Wir verlangen den vollen Eintritt und wollen auch den vollen Umfang des Solebads bieten“, erklärte Thöne, warum die Saunen weiter betrieben werden würden.

Allerdings wurde die Temperatur in der Textilsauna um fünf Grad auf 75 Grad gesenkt. In der Dampfsauna bliebe diese allerdings bei 55 Grad. „Darunter gibt es keinen Dampf.“

In den verschiedenen Becken liegt die Wassertemperatur aktuell überall knapp im oder etwas unter dem Soll (in Klammern): Im Sportbecken-Innen bei 26 Grad (24 bis 28), im Multifunktionsbecken wegen der Kurse für Babys bei 30 Grad (32 bis 34), im Kleinkinderbecken-Innen bei 31 Grad (28 bis 32) und im Solebecken außen bei 31 Grad (33).

Zu weiteren Energiesparmaßnahmen gehören unter anderem die Verkürzung der Dusch-Laufzeiten, kaltes Wasser zum Händewaschen, angepasste Beleuchtung sowie Schulungen von Mitarbeitern. Dazu wolle man laut Thöne „weg von fossiler Energie kommen“ und zukünftig ein Ingenieurbüro damit beauftragen. Konkret sei aber noch nichts.

Das lesen andere

FC Schalke 04

Magazin