Solebad in Werne: Schon am Mittag ist das komplette Bad ausgebucht

Update: Besucher-Status im Solebad

Einlassstopp im Solebad Werne: Schon vor 10 Uhr ist das Solebecken ausgebucht. Zweieinhalb Stunden später heißt es auch im Freibad: ausgebucht! Doch ein bisschen Hoffnung auf einen Besuch bleibt.

Werne

, 07.08.2020, 10:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
FWer am Freitag ins Solebad Werne möchte, muss Geduld mitbringen. Schon am Mittag galt ein Einlassstopp für das gesamte Bad.

Wer am Freitag ins Solebad Werne möchte, muss Geduld mitbringen. Schon am Mittag galt ein Einlassstopp für das gesamte Bad. © Tobias Larisch

Er sollte Recht behalten: Badleiter Jürgen Thöne hatte am Donnerstagnachmittag schon prognostiziert, dass das Solebad Werne am Freitag sehr gut besucht sein wird. Und so ist es auch. So vermelden die Verantwortlichen bereits den Einlassstopp für das Solebecken. Und zwar schon gegen 9.30 Uhr.

Und zweieinhalb Stunden ist auch das Freibad und Familienbad ausgebucht. Wer sich bei heißen Temperaturen dennoch unbedingt im Solebad abkühlen will, der muss Geduld mitbringen. Mehr als eine Stunde könnte es dauern, bis man ins Solebad kommt, erklärt Thöne.

Auf einen Blick: Im Freibad im Solebad Werne herrscht derzeit ein Einlassstopp.

Auf einen Blick: Im Freibad im Solebad Werne herrscht derzeit ein Einlassstopp.

Auf einen Blick: Im Solebecken im Solebad Werne herrscht derzeit ein Einlassstopp.

Auf einen Blick: Im Solebecken im Solebad Werne herrscht derzeit ein Einlassstopp.

Denn nur wenn Gäste aus dem Bad kommen, können auch neue Gäste wieder hinein. Der Badleiter hat schon im Vorfeld dazu geraten, möglichst frühzeitig zum Solebad zu kommen.

Von 11 bis 16 Uhr sei die Verweildauer der Gäste deutlich länger als in den Morgenstunden oder nach Feierabend in den Abendstunden. Und zu diesen Stoßzeiten sei immer mit einem Einlassstopp zu rechnen. Zum Abend hin könnte sich die Lage also etwas entspannen.

So war es auch am Donnerstag. „Gegen 18 Uhr konnten die Schwimmer mit der Endspurtkarte ins Bad kommen. Das hat problemlos funktioniert“, erklärt Badleiter Jürgen Thöne. Die Endspurtkarte gilt für die letzte Betriebsstunde im Bad und wird vor allem von den Bürgern genutzt, die nach Feierabend oder zum Abend hin ihre Bahnen ziehen wollen.

Die Warteschlange am Solebad - zumindest werden die wartenden Besucher durch den Schatten geleitet.

Die Warteschlange am Solebad - zumindest werden die wartenden Besucher durch den Schatten geleitet. © Tobias Larisch

Entlastung im Solebad Werne ab Mittwoch zu erwarten

Für Samstag rechnet der Badleiter mit einem hohen Besucherandrang ab dem Nachmittag. Den Vormittag würden viele doch noch zum Autowaschen und Einkaufen nutzen, so Thöne.

Am Sonntag wiederum geht er davon aus, dass es ähnlich wie am Freitag sehr schnell und am frühen Morgen zu Einlassstopps kommen könnte. Und das gilt wohl auch für den Anfang der kommenden Woche. Etwas entspannter könnte es dann kurz darauf werden. „Wenn die Schule am Mittwoch wieder beginnt, kommen tendenziell weniger Besucher ins Bad. Das gilt auch bei gutem Wetter“, erklärt Thöne.

Aufgrund der Corona-Krise gelten im Solebad Werne strikte Regeln. Dazu gehört eben auch die Obergrenze an Besuchern. Im Solebecken dürfen maximal 100 Besucher entspannen, im restlichen Badbereich - darunter im Freibad - dürfen es höchstens 350 Gäste sein. Normalerweise könnte das Bad etwa 2000 Besucher fassen.

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