SPD fordert kurzfristige Lösung für Radverkehr an Steintor-Kreuzung

Radverkehr in Werne

Damit der Radverkehr an der Steintor-Kreuzung sicherer wird, hat die SPD einen Antrag in den Stadtentwicklungsausschuss eingebracht. Der hat allerdings nicht lange über das Thema diskutiert.

Werne

, 23.09.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Stadtentwicklungsausschuss hat am Dienstag die Stadt damit beauftragt zu prüfen, ob die Kreuzung am Steintor kurzfristig zugunsten der Radfahrer verbessert werden kann.

Der Stadtentwicklungsausschuss hat am Dienstag die Stadt damit beauftragt zu prüfen, ob die Kreuzung am Steintor kurzfristig zugunsten der Radfahrer verbessert werden kann. © Charlotte Schuster

Der Stadtentwicklungsausschuss hat die Stadtverwaltung am Dienstagabend (22. September) damit beauftragt, zu prüfen, ob die Kreuzung am Steintor (Kurt-Schumacher-Straße/Münsterstraße) kurzfristig radfreundlicher umgestaltet werden kann. Grundlage des Beschlusses ist ein Antrag der SPD, den die Partei eingereicht hatte.

Darin heißt es: „Fahrradfahrer, die aus der Kurt-Schumacher-Straße kommend in die ehemalige B 54 einbiegen oder geradeaus in die Cappenberger Straße fahren möchten, können ab der Hornebrücke auf den Gehweg fahren und werden dann, an einer schwer einsehbaren Hausecke vorbei, über die Fußgängerampel geleitet. Dies führt regelmäßig zu Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern, die sich an der Engstelle den geringen Platz teilen müssen und stellt aus unserer Sicht eine Gefahrenstelle dar.“ Außerdem versperre ein Verkehrsschild weiteren nutzbaren Platz, so die SPD.

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Warum die Partei den Vorschlag jetzt macht, obwohl das Mobilitätskonzept derzeit in Arbeit ist, erklärt sie wie folgt: Da der Bau eines Kreisverkehres an der Stelle noch Jahre dauern könne, wolle man eine kurzfristige Verbesserung. Ihr Wunsch: etwa die Kennzeichnung einer Spur für Radfahrer und einer vor den motorisierten Verkehr vorgeschaltete Wartezone für Radfahrer. Im Ausschuss kam es über den Antrag nicht mal zu einer Diskussion, sodass die Verwaltung einstimmig mit der Prüfung der Umsetzung beauftragt wurde.

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