SPD will den Erfolg fortsetzten: Vorstellung des Programms

Wahlkampf

WERNE "Den Erfolg fortsetzen": So haben die Sozialdemokraten ihr Programm für den anstehenden Wahlkampf überschrieben. Denn mit den vergangenen zwei Legislaturperioden sind sie eigentlich ganz zufrieden. Allerdings hat die SPD auch konkrete Pläne für die Zukunft der Stadt. Von Ausruhen also keine Rede.

von Von Daniel Claeßen

, 14.07.2009, 07:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
SPD will den Erfolg fortsetzten: Vorstellung des Programms

Stellten das SPD-Wahlprogramm vor (v.l.): Andreas Heinecke, Ulrich Höltmann, Klaus Zander und Karl-Friedrich Ostholt.

Die vergangenen zwei Legislaturperioden seien laut Ostholt vor allem durch die Bürgermeister geprägt worden, die „um ein Höchstmaß an politischem Konsens bemüht waren“ und sich nicht auf parteipolitische Gesichtspunkte versteift hätten. „Der Rat ist dieser Marschrichtung gefolgt, und das sollte auch so bleiben.“ Deshalb hätte die SPD auch kein Problem damit, einen parteilosen Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen.

Beim Blick in die Zukunft sieht Ostholt eine Reihe an Investitionen auf die Stadt Werne zukommen – angefangen beim Solebad über die Umgehungsstraße bis zur Restaurierung des Stadtkerns. „Allein die dicken Brocken werden uns 35 bis 40 Millionen Euro kosten.“ Er wisse nicht, ob der kommunale Haushalt – trotz derzeit günstiger Kreditkonditionen – in der Lage sei, diese Summe zu stemmen. „Aber wenn zum Beispiel das Solebad kaputt geht, fällt ein Alleinstellungsmerkmal für Werne weg – mit fatalen Folgen. Das muss verhindert werden.“

Ihm sei klar, so Ostholt, dass dies nicht in einer Legislaturperiode geschehen könne. „Aber am Beispiel des Bahnhofs sieht man, dass langfristiges Denken notwendig ist.“ Die SPD werde sich deshalb für diese Punkte einsetzen. Ostholt brachte sogar einen zweiten Kunstrasenplatz ins Gespräch: „Irgendwann wird man darüber nachdenken müssen, auch um die Standortdiskussion zu beenden.“ Die SPD zweifelt nicht daran, dass die nächste Legislaturperiode ein Erfolg wird – zumal sämtliche Ratskandidaten wieder antreten. „Das würden die ja nicht machen, wenn sie die Ratsarbeit als unerträglich empfunden hätten“, so Ostholt. „Es herrscht innerhalb der Fraktion ein sehr gutes Klima.“

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