Stadt Werne lobt Verhalten der Bürger rund um den 1. Mai

Corona-Krise in Werne

Die Stadt Werne hat am 1. Mai viele Mitarbeiter bereitgehalten, um das Kontaktverbot in der Stadt zu kontrollieren. Nach Angaben der Stadt waren die Sorgen unbegründet.

Werne

03.05.2020, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am 1. Mai blieb die Lage in Werne ruhig. Viele hielten sich an das Kontaktverbot.

Am 1. Mai blieb die Lage in Werne ruhig. Viele hielten sich an das Kontaktverbot. © Archivfoto Verkehrsverein Werne

Zahlreiche Mitarbeiter der Stadt - darunter das städtische Ordnungsamt, das Jugendamt sowie ein beauftragter Sicherheitsdienst hatten sich am 1. Mai bereitgehalten, die Einhaltung des nach wie vor geltenden Kontaktverbotes rund sicherzustellen. Doch bereits früh am Tag zeichnete sich ab, dass in diesem Jahr alles anders als in den Vorjahren sein würde.

„Das Corona-Virus mit der Sorge um die eigene Gesundheit sowie das eher kühle Wetter nahmen offensichtlich allen Beteiligten die ganz große Lust zum Feiern und Picknicken“, berichtete Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens über das Ergebnis der Kontrollen, die ab 9 Uhr im gesamten Stadtgebiet und in den angrenzenden Bauerschaften erfolgten. Wo sonst Hunderte Jugendliche mit Bollerwagen, lauter Musik und kühlen Getränken auf der Lünener Straße und von Varnhövel aus in Richtung Cappenberger See unterwegs waren, herrschte gähnende Leere.

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Bürgermeister Lothar Christ, der sich zuvor intensiv mit seinen Kollegen in den Nachbarstädten besprochen hatte, sparte denn auch nicht mit ausdrücklichem Lob. „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich Bürger über viele Wochen einschränken und diszipliniert an rechtliche Vorgaben halten müssen – vielen Dank!“

Bereits im Vorfeld waren im gesamten Kreisgebiet alle traditionelle Mai-Feierlichkeiten abgesagt bzw. intensive behördliche Überprüfungen angekündigt worden. „Wir waren personell und organisatorisch gut aufgestellt und haben gemeinsam mit der Polizei Präsenz gezeigt“, fasste Kordula Mertens zusammen.

Offensichtlich mit Erfolg: Am Ende habe es über den gesamten Tag rund zehn Ansprachen aufgrund zu großer Nähe gegeben, denen allerdings ohne Wiederspruch Folge geleistet worden seien. Um 19 Uhr war der Einsatz der städtischen Mitarbeiter beendet.

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