Nach Stadthaus-Räumung wegen weißem Pulver: Das steckte hinter dem mysteriösen Pulver

hzGroßeinsatz am Stadthaus

Feuerwehr und Polizei umstellten im April das Stadthaus, als mysteriöses weißes Pulver entdeckt wurde. Jetzt ist klar, was das Pulver war - doch die Suche nach dem Täter ist aufwendig.

Werne

, 07.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Einen halben Tag lang stand alles in und um das Stadthaus herum still. Unbekannte hatten im April weißes Pulver an das Stadthaus in Werne verschickt und damit einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Analyse-Task-Force (ATF) aus Dortmund ausgelöst.

Was hinter dem mysteriösen weißen Pulver steckt, war lange nicht klar. Doch Analysen des Stoffes geben jetzt die Sicherheit: Das Pulver war nicht gesundheitsschädlich und in der Zusammensetzung konnten keine Erreger gefunden werden.

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„Es handelt sich um einen Stoff, der auch bei der Zusammensetzung von Backpulver enthalten ist“, sagt Polizeisprecher Thomas Röwekamp auf Anfrage dieser Redaktion.

Abgeschlossen sind die Untersuchungen nach diesem Ergebnis aber noch lange nicht. Für die Ermittler stehen aufwendige Untersuchungen an, um dem Täter oder den Tätern auf die Spur zu kommen. Hinweise darauf, wer das weiße Pulver an das Stadthaus Werne verschickt haben könnte, gab es bislang aus der Bevölkerung nur wenige.

DNA-Analysen sollen neue Hinweise auf den Täter geben

Laut Röwekamp stehen noch weitere Spurenberichte aus, anhand derer man sich beispielsweise durch DNA-Analyse Hinweise erhofft.

Gleich fünf Fälle des weißen Pulvers gab es am 8. und 9. April in Werne, Fröndenberg und Unna.

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